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Europa sucht nach neuen Wegen, um chinesische Touristen anzulocken

  ·   2016-12-06  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Tourismus;Europa
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Angesichts der Größe und der ständigen Veränderungen der Tourismusindustrie in China sind europäische Reiseziele auf der Suche nach neuen Möglichkeiten zur Erschließung des chinesischen Markts. 

Die österreichische Stadt Innsbruck, die in einem breiten Hochgebirgstal auf halber Strecke zwischen München und dem italienischen Verona liegt, startete im vergangenen Jahr eine B2C-Kampagne, um mehr Besucher aus China anzulocken.

Weil immer mehr chinesische Touristen ihre Reiseinformationen durch Mundpropaganda und aus dem Internet beziehen, habe der Tourismusverband Innsbruck einige wichtige Meinungsführer aus China eingeladen, um den örtlichen Tourismus zu fördern, erklärte Peter Unsinn, Marketingmanager des Verbands.

"Sie haben ihre Erfahrungen auf chinesischen Social-Media-Plattformen wie Weibo und WeChat veröffentlicht und in ihrem ganz persönlichen Stil Videos von der Stadt aufgenommen, die nun für das Marketing in China genutzt werden", erklärte er.

Die Stadt nahm außerdem Kontakt zu einigen chinesischen Schauspielern, Schauspielerinnen und Models mit mehreren Millionen Followern auf, die ihre Erlebnisse in Innsbruck ebenfalls online gepostet haben.

"Mithilfe dieser Kampagne wurden Informationen über unsere Stadt, ihre Geschichte und die von uns angebotenen Aktivitäten mehr als 50 Millionen Mal aufgerufen", erläuterte Unsinn.

Während europäische Länder sich ernsthaft bemühen, ein Stück vom Kuchen des chinesischen Tourismus abzubekommen, haben auch Länder wie Israel Maßnahmen ergriffen, um die Zahl der chinesischen Besucher im Land zu steigern.

Die israelische Regierung hat in diesem Jahr bereits ein zehn Jahre gültiges Mehrfachvisum für Chinesen eingeführt und damit das bisher gültige 30-Tage-Visum ersetzt, das nur zu einer Einreise berechtigte.

"Dies ermöglicht Touristen nicht nur längere und mehrfache Besuche, sondern auch Abstecher nach Jordanien und Ägypten und die problemlose Rückkehr nach Israel", erklärte Ben Julius, Gründer von Tourist Israel. Die Regierung habe außerdem die Gebühren für chinesische Reisegruppen in Israel abgeschafft, um die Reisekosten zu verschlanken und zu senken.

Auf nichtstaatlicher Ebene wurden in diesem Jahr von Hainan Airlines neue Direktflüge von Beijing nach Tel Aviv ins Programm aufgenommen, um so mit dem bislang einzigen Anbieter dieser Verbindung, der israelischen Fluggesellschaft El Al, in Konkurrenz zu treten. Cathay Pacific wird voraussichtlich ab dem nächsten Jahr Flüge von Hongkong nach Tel Aviv anbieten und so die Anschlussmöglichkeiten von China aus ebenfalls verbessern. 

"Viele Sehenswürdigkeiten in Israel haben damit begonnen, chinesische Hinweisschilder aufzustellen und Informationen in Chinesisch zur Verfügung zu stellen, gleichzeitig fangen Hotels damit an, ihr Essen an die Wünsche chinesischer Gäste anzupassen und bieten Zimmer mit kleinen Veränderungen an, um sich dem Markt anzupassen", erklärte Julius. 

Nach Angaben von James Kennell, Hauptdozent für Tourismus an der University of Greenwich, ist es angesichts der zunehmenden Reife des chinesischen Tourismusmarkts entscheidend für Reiseziele und Tourismusunternehmen, durch Recherchen und Partnerschaften bessere Kenntnisse des chinesischen Tourismusmarkts zu entwickeln. 

"Reiseziele, die die Bedürfnisse des anspruchsvollen und von zunehmender Vielfalt geprägten chinesischen Markts besser erfüllen können, werden vom Zugang zu dem riesigen und wachsenden Markt profitieren", fügte er hinzu. 

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