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Gesund, widerstandsfähig und auf dem Weg nach oben

Von Li Xiaoyang  ·   2019-10-30  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Wirtschaft;Wachstum
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Die chinesische Wirtschaft hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres trotz Gegenwind insbesondere aus den USA ein stabiles Wachstum verzeichnet. 

Arbeiter bauen in der Fabrik des Autoherstellers BYD im nordwestchinesischen Xi'an Elektroautos zusammen. (Foto: Xinhua) 

Vom Staatlichen Statistikamt (engl. National Bureau of Statistics, NBS) am 18. Oktober veröffentlichte Daten zeigen, dass das Land in den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 an Stärke gewonnen hat. China ist auf einem guten Kurs, obwohl sich die Wirtschaft des Landes im dritten Quartal (Q3) weiter abgeschwächt hat. Die Sorge, dass sich das Wirtschaftswachstum Chinas im laufenden Jahr auf unter sechs Prozent belaufen könnte, ist damit aber vorerst vom Tisch. 

Chinas BIP verzeichnete ein Wachstum von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 69,7 Billionen Yuan (9,8 Bio. Dollar) im Berichtszeitraum. Damit lag das Wachstum laut NBS-Daten im Zielbereich von 6 bis 6,5 Prozent. Im dritten Quartal wuchs das BIP um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, nach 6,4 (Q1) und 6,2 Prozent (Q2). 

Trotz der weltweiten Konjunkturabschwächung entsprach das Wachstum im Zeitraum Januar bis September den Erwartungen und blieb in einem angemessenen Rahmen, sagte Zong Liang, Chefökonom der Bank of China, auf dem Guoshi-Forum über die chinesische Wirtschaft, das vom China News Service am 18. Oktober in Beijing ausgerichtet wurde. 

Die Wirtschaftsstruktur habe sich stetig verbessert, aber die Wirtschaft stehe nach wie vor unter Abwärtsdruck und sei mit externen Unsicherheiten konfrontiert, sagte NBS-Sprecher Mao Shengyong auf einer Pressekonferenz am 18. Oktober und fügte hinzu, dass weitere Anstrengungen erforderlich seien, um den Konsum anzukurbeln, effiziente Investitionen zu fördern und die wirtschaftliche Stabilität zu erhöhen. 

Höhere Qualität 

Wei Jianguo, Vizepräsident des chinesischen Zentrums für Internationalen Wirtschaftsaustausch, sagte, dass insbesondere der stabile Arbeitsmarkt in den ersten drei Quartalen ein herausragendes Highlight sei. 

Die NBS-Statistiken zeigen, dass die Zahl der neu geschaffenen städtischen Arbeitsplätze im ganzen Land bei insgesamt knapp 11 Millionen lag, was 99,7 Prozent des Jahresziels entspricht. Die untersuchte Arbeitslosenquote in städtischen Gebieten lag im September mit 5,2 Prozent unter dem jährlichen Kontrollziel. 

Darüber hinaus erreichte das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen 22.882 Yuan (3.225 USD bzw. 2.924 EUR), was inflationsbedingt einem realen Anstieg von 6,1 Prozent entspricht und damit im Einklang mit der Wachstumsrate des BIP steht. 

Das stabile Beschäftigungswachstum in Zeiten der Konjunkturabschwächung ist auf die industrielle Regulierung zurückzuführen, die den Dienstleistungssektor erweitert und neue Industrien hervorbringt, erklärte Mao. 

Die Wertschöpfung des Dienstleistungssektors, der 54 Prozent des gesamten BIP ausmachte, stieg in den ersten drei Quartalen sogar um sieben Prozent und trug damit 60,6 Prozent zum Wachstum des BIP bei. 

Auch der Sekundärsektor verzeichnete mit einer Steigerung der Wertschöpfung um 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein stabiles Wachstum. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe konnte um 5,9 Prozent zulegen, während die High-Tech-Produktion mit einem Anstieg von 8,7 Prozent das Gesamtwachstum in diesem Bereich anführte. 

Mao hob die Wende in der Fertigungsindustrie hervor, als sich der Index für Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe (PMI) im August von 49,5 auf 49,8 Punkte im September erholte. Obwohl diese Messwerte unter der kritischen Linie von 50 Punkten lagen, deuten die Daten darauf hin, dass sowohl die Produktion im verarbeitenden Gewerbe als auch die Marktnachfrage expandiert sind, sagte er. 

Die jüngsten Erholungen von Indikatoren wie dem PMI für das verarbeitende Gewerbe und den Infrastrukturinvestitionen seien positive Anzeichen, sagte Mao. Mit seinem boomenden Konsum, der stetigen wirtschaftlichen Regulierung und einer wirksamen Unterstützungspolitik verfüge China über die richtigen Voraussetzungen, um im vierten Quartal eine stabile Wirtschaftsleistung zu erzielen, fügte er hinzu. 

Im südostchinesischen Fuzhou hilft eine Steuerbeamtin einer Händlerin dabei, Steuer- und Gebührenkürzungen zu beantragen. (Foto: Xinhua) 

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