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Ein österreichischer Dirigent und sein symphonisches Werk „Chang'An Men"

  ·   2018-01-09  ·  Quelle:Radio China International
Stichwörter: Dirigent;Komponist;Volkskunst;Kultur
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„Chang'An Men", so nennt sich die zweite Sinfonie des österreichischen Dirigenten und Komponisten Vijay Upadhyaya. Sie ist eine musikalische Reise durch verschiedene Epochen der chinesischen Geschichte und Kultur. In dem musikalischen Werk werden westliche sinfonische und chorische Techniken mit traditioneller chinesischer Musik, Literatur und Philosophie verbunden. Die Sinfonie ist die erste große Kompositionskommission, die die Volksrepublik China einem nichtchinesischen Komponisten übertragen hat.

Vijay Upadhyaya ist ein österreichischer Dirigent, der in Indien geboren ist. Er hat in Wien studiert und arbeitet seit 2009 als Dirigent und Komponist für das China National Symphony Orchestra und seinen Chor. In seinem neuen Werk namens „Chang'An Men" ist der Einfluss aller drei Kulturen zu spüren. Upadhyaya erklärt:

„‚Chang'An Men' ist ein symphonisches Werk. Für mich ist es wichtig, nicht einfach Komponist zu sein. Sie wissen das, ich bin indischer Abstammung, lebe aber in Österreich und ich habe durch das Im-Ausland-Leben die asiatische und die indische Kultur noch mehr schätzen und kennen gelernt. Daher ist ‚Chang'An Men' ein Bemühen, nicht nur chinesische Kultur im Ausland zu zeigen, sondern auch jungen chinesischen Generationen ihre eigenen Lunyu und Daodejing zu zeigen."

„Chang'An Men" ist ein Werk für einen 16-stimmigen Chor und zwei Solisten. Es ist in vier Sätze gegliedert und etwa 75 Minuten lang. Die Sänger des Chors des Chinese National Symphony Orchestra haben dafür sogar die Sprache einer chinesischen Minderheit erlernt. Upadhyaya sagt:

„In einem Satz haben wir auch eine Nanyin-Sängerin. Das ist auch eine sterbende Kunstart in Südchina in Fujian. Die Sprache, die Volkskunst und die Vielfältigkeit der Völker… Das sehen wir auch, gerade von unserem Präsidenten Xi Jinping ist genau das in seiner Lehre drin: Wie bewahren wir unsere Kultur?"

In Upadhyayas Werk werden verschiedene Kulturen und geschichtliche Abschnitte entlang der Seidenstraße vorgestellt, da der österreichische Komponist seit langem dort wohnt und sich inspirieren lässt. Er sieht die Seidenstraße nicht nur als geografische Verbindung, sondern auch als Zeitstrahl von der Vergangenheit in die Gegenwart.

„Die Seidenstraße hat immer schon existiert. Eigentlich habe ich selber Forschungen gemacht über zum Beispiel die Kultur in Xinjiang. Es wurde bewiesen, dass die Völkerwanderungen von Zentralasien nach China, nach Indien und nach Europa, zu der gleichen Zeit gingen. Die Seidenstraße begann dann. Zum Beispiel die Webart der Kleidung und die Färbung sind identisch in Xinjiang wie in Westeuropa in den Zeiten der Kelten vor 4.000 Jahren. Dass wir als Chinesen noch einmal unsere Verbindungen rund in der Welt aufbauen möchten, ist nur beruhend auf dieser jahrtausendalten Geschichte und Kontakte."

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