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Huang Wei: "Das Land durch Wissenschaft und Bildung stärken"

Von Liu Ting  ·   2017-10-16  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Chinesischer Traum;Wissenschaft;Bildung
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Anfang der 90 Jahre folgte Huang dem Trend „ins Ausland zu gehen“ und verließ sein Vaterland in Richtung Singapur – das kleine Land mit großer Weisheit. Nach 14 Jahren – gerade zu der Zeit, in der die Wissenschaft allgemein einen starken Aufschwung erlebte – entschied sich Huang allerdings dafür, in sein Vaterland zurückzukehren, um sich dort weiterzuentwickeln. Huang ist ein Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und fungiert als solcher als stellvertretender Präsident der Northwestern Polytechnical University.  

Geboren in den 60er Jahren gilt Huang in China als Pionier der Bereiche Organische und Flexible Elektronik. Nachdem er an der Peking Universität seinen Abschluss machte, arbeitete er dort als Dozent, bevor er nach Singapur ging und dort Leiter in der Forschungsarbeit wurde. Nach seiner Rückkehr nach China begann seine Pionierarbeit allmählich Früchte zu tragen. Die Beijing Rundschau hat mit Huang Wei gesprochen und berichtet über dessen Chinesischen Traum und seine Arbeit als Wissenschaftler und Technologe.  

Von der Peking Universität nach Singapur: Zwei prägende 14-Jahres-Abschnitte 

„Ich verbrachte jeweils 14 Jahre an der Peking Universität und in Singapur. 14 Jahre an der Universität formten meinen Charakter, 14 Jahre in Singapur machten meinen Traum deutlich“, so Huang über seine Entwicklung. 

1979 wurde Huang von der Fakultät für Chemie der Peking Universität aufgenommen und absolvierte dort sein ganzes Studium – vom Bachelor bis hin zum Doktortitel – und unterrichtete dort später in der Funktion als Dozent. Während seines Studiums an der Universität belegte er neben Fächern wie Physikalische Chemie und Computerchemie auch Kurse in Betriebswirtschaft und setzte sich außerdem intensiv mit Psychologie, Pädagogik, Wirtschaft, Politik, Talent Studies sowie internationalen Beziehungen auseinander. Des Weiteren engagierte sich Huang auch sozial und fungierte vorübergehend als Vorsitzender der All-China Students’ Federation. „All diese Erfahrungen tragen zu meinem Charakter bei, der von Treue, Anständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und meiner positiven Haltung gegenüber Herausforderungen und Innovationen geprägt ist“.  

„Die Leute der Peking Universität – die erste Universität im Sinne der modernen Zeit in China – zeichnen sich durch ihre Ideale, Verantwortungsgefühl, Leidenschaft, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, kritisches Denken und die Fähigkeit, Dinge in Frage zu stellen, aus. Dies sind typische kulturelle Eigenschaften der Studenten dieser Universität. „So hat die Peking Universität mich den unbeirrbaren Geist von Innovation und Mut zur Reform gelernt“, sagt Huang. Die Universität galt als Ursprungsort und Wiege der „Bewegung des Vierten Mai“, einer politischen und kulturellen Erneuerungsbewegung mit antiimperialistischer und antifeudalistischer Stoßrichtung, die 1919 von fortschrittlichen Intellektuellen unter dem Einfluss der russischen Oktoberrevolution initiiert und von marxistischem Gedankengut beeinflusst wurde. Diese Bewegung führte dazu, dass die Universität fortan vermehrt mit Patriotismus, Fortschritt, Demokratie und Wissenschaft in Assoziation gebracht wurde.  

1993 nahm Huang Wei an der National University of Singapore eine Stelle als Postdoktorand in der Fakultät für Chemie an. In diesem neuen Umfeld entdeckte er, dass der Bereich Organische Elektronik noch viel Potential für weitere Forschung und Erkenntnisse bot. Mit scharfer Urteilsfähigkeit hat er sich infolgedessen entschlossen, der vertrauten Welt des Nanomaterials den Rücken zu kehren und sich künftig für die  Forschung von Organischer Elektronik einzusetzen. Im Laufe der Zeit gelang es ihm ein dynamisches Team mit großem internationalem Renommee auf die Beine zu stellen.   

„Singapur ist zwar ein Stadtstaat mit nur 718 Quadratkilometer, aber sein globales Bewusstsein ist beachtenswert. Während meinem 14-jährigen Aufenthalt in Singapur spielte der Ort eine globale Rolle sowohl in Wissenschaft und Technologie wie auch im Bereich höhere Bildung und legte in rund einem Jahrzehnt einen rasanten Aufstieg hin.  Diese Erfahrungen und Entwicklungen stellen den Nährboden meines Traumes dar und haben auch meine Art und Weise zu leben tiefgehend beeinflusst“ .  

Die Rückkehr nach China und der Chinesische Traum 

Als 2001 das Team für wissenschaftliche Forschung von Huang Wei einen Aufschwung erlebt hat, traf Huang eine überraschende Entscheidung: Die Rückkehr mitsamt dem Team nach China.  

Damals war der Abstand bezüglich Bedingungen für wissenschaftliche Forschungen zwischen China und den entwickelten Ländern allerdings noch beachtlich. Die Unterstützung für zurückkommende Wissenschaftler war zudem sehr begrenzt, da sich das Niveau des Einkommens und anderer Subventionen in China stark von dem unterschied, was zu dieser Zeit in weiter entwickelten Ländern angeboten wurde.  

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