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30 Jahre Postdoktorandensystem

Von Wang Hairong  ·   2016-01-04  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Postdoktorandensystem;Wissenschaft;Technik;Reformen
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Sie sind nicht nur ein Talentepool für Universtäten und Forschungsinstitute, sondern auch für Unternehmen. Die erste chinesische Forschungsstelle für Postdoktoranden an Unternehmen wurde 1994 in der Shanghaier Baosteel-Gruppe eingerichtet. Mittlerweile haben viele Unternehmen und Banken solche Stellen. 

Am 2. November lief das erste in China produzierte C919-Passagierflugzeug vom Band. Postdoktoranden der Commercial Aircraft Corporation of China (CACC) hatten zur Forschung und Entwicklung des Flugzeugs, das seinen Jungfernflug 2016 machen wird, beigetragen. 

„Wir legen Wert darauf, das Postdoktorandenprogramm an unseren Bedarf anzupassen, sodass die jungen Forscher die Möglichkeit haben, direkt zu den nationalen Schlüsselprojekten in Wissenschaft und Technik beizutragen", sagte Tang Yanhua, Vizedirektor der Personalabteilung der CACC zur Guangming Daily. 

Aber nur rund zehn Prozent der Postdoktorandenstellen sind in Unternehmen eingerichtet, sagte Li bei seinem Treffen mit den Forschern. Er betonte, dass das System mehr aktivere Teilnehmer aus Unternehmen anziehen sollte und Forschungsergebnisse rascher in Produktivität konvertiert werden müssten. 

Veränderungen im Arbeitsmarkt 

Obgleich viele Postdoktoranden bemerkenswerte Leistungen erbracht haben, beschweren sich einige Universitätsprofessoren in den letzten Jahren, dass es schwerer geworden sei, herausragende Kandidaten zu finden. 

Während der 2015er Versammlung der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes erwähnte Zhong Zhangdui, ein Professor an der Beijing Jiaotong Universität, die Schwierigkeiten bei der Suche nach herausragenden Talenten in einem Vorschlag zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit der Postdoktoranden. 

Der Universitätsprofessor Li Liang sagte der China Science News, dass eines der größten Probleme im gegenwärtigen System die mangelnden Zukunftsperspektiven der jungen Forscher seien. 

Forscher bei der Arbeit im Labor im Taigu Life Science Park in der Provinz Hebei. Der Park ist ein Innovationszentrum für Postdoktoranden. (Foto: Xinhua, am 10.04.2015)

Als das System vor dreißig Jahren eingerichtet worden war, war der Arbeitsmarkt für Akademiker noch nicht so eng wie heute, daher hatten die Leute kaum Schwierigkeiten, angemessene Stellen zu finden. Heute, wo mehr und mehr Promovierte aus dem Ausland zurückkehren und auch die Doktoratsabschlüsse im Inland immer mehr werden, wird der Wettbewerb um die Forschungsstellen immer härter. 

Wer im Doktorstudium ein gutes Jobangebot bekommt, wird es nicht riskieren, zwei Jahre auf einer Postdoktorandenstelle zu arbeiten, um anschließend erneut Arbeit suchen zu müssen, sagte Li Liang. Eine Studie unter Doktoranden zeigte, dass 40 Prozent nach ihrem Abschluss an der Universität arbeiten wollen, zehn Prozent wollen in Forschungsinstitute und weniger als drei Prozent wollen nach ihrer Promotion in die Forschung gehen, berichtet China Science News. 

Für Xi Nanhua, einem Akademiker an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, der ebenfalls als Postdoktorand gearbeitet hat, lag die große Anziehungskraft dieses Programms darin, dass es einen „ruhigen Hafen" für Forschung anbietet, wo die Teilnehmer ihr Forschungsfeld frei von Druck von außen und ohne Störungen erkunden können. Die in diesen beiden Jahren gemachten Errungenschaften sollen die Postdoktoranden am akademischen Arbeitsmarkt wettbewerbsfähiger machen. 

Reformplan 

Zur Zeit arbeitet China daran, das Unternehmertum im Volk und Innovation anzutreiben. Die Zentralregierung prüft und reformiert das Postdoktorandensystem, um sicherzustellen, dass es mit dem Innovationsschub kompatibel ist. 

Am 3. Dezember veröffentlichte der Staatsrat seine Entwürfe für Reformmaßnahmen. Die Reformen wollen den wesentlichen Flaschenhals im System lösen, die Qualität der Postdoktoranden verbessern und das Verwaltungssystem modernisieren, um es für die jungen Forscher passender zu machen. 

Das Dokument besagt, dass bis 2020 wichtige Universitäten und Forschungsinstitute ihren Anteil an ehemaligen Postdoktoranden unter den neuen Fakultätsmitgliedern und Forschern signifikant erhöhen sollen, während auch wichtige staatliche Wissenschafts- und Technologieprojekte den Anteil junger Forscher in ihren Projektteams steigern sollen. Es gibt auch Pläne, die Zahl der Postdoktoranden mit Abschlüssen aus dem Ausland, einschließlich Ausländer selbst, zu erhöhen. 

Um Unternehmertum und Innovation anzutreiben, ermutigt der Reformplan die Arbeitgeber auch, eigene Forschungs- und Innovationsteams zu schaffen und deren Teilnahme im internationalen Austausch zu erhöhen. 

Zusätzlich erhöhte die Zentralregierung beginnend ab 1. August 2015 das jährliche Stipendium für jeden akzeptierten Teilnehmer von 50.000 Yuan (7.720 USD) auf 80.000 Yuan (12.352 USD). Lokalregierungen und Organisationen mit relevanten Forschungsstellen können die Finanzierung laut ihren Bedingungen anpassen und den Postdoktoranden Wohnungen zur Verfügung stellen. Die Zentralregierung sagt auch, dass sie soziale Investitionen ins System willkommen heiße. 

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