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Pompeo spricht von einem Brief Kim Jong-uns an Donald Trump

  ·   2018-06-01  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Washington;Trump
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US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Donnerstag, dass ein hochrangiger Vertreter Nordkoreas mit der Absicht nach Washington reisen werde, Präsident Trump ein Schreiben des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un zu überreichen.

Diese Äußerung Pompeos fiel auf einer Pressekonferenz in New York, auf der der Außenminister die Ergebnisse seines zweitägigen Treffens mit Kim Yong Chol zusammenfasste, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralkomitees der regierenden Arbeiterpartei Nordkoreas.

Bereits zuvor hatte Trump gegenüber Journalisten gesagt, dass er am Freitag eine Delegation unter Führung von Kim Yong Chol in Washington erwarte, die ihm ein persönliches Schreiben von Kim Jong-un überreichen wolle.

Auf der Pressekonferenz ließ Pompeo durchblicken, dass seine Gespräche mit dem hochrangigen Nordkoreaner, den er zweimal auf seinen Reisen nach Korea getroffen hatte, gut verlaufen seien und er zuversichtlich sei, dass sich beide Seiten nach der Gesprächsreihe der letzten Wochen in "die richtige Richtung bewegen".

Pompeo sagte, dass Fortschritte sowohl in New York als auch an den weiteren Orten der Begegnungen erzielt worden seien. Dennoch antwortete der US-Außenminister auf die Frage, ob das Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim am 12. Juni in Singapur stattfinden werde, dass er dies nicht wisse: "Es bleibt noch eine Menge zu tun."

Am Donnerstagmorgen spielte der amerikanische Präsident die Möglichkeit herunter, dass es im Rahmen eines einzigen Treffens zu einem großen Durchbruch kommen könne.

Bevor er nach Houston aufbrach, sagte Trump gegenüber Reportern: "Ich hoffe, dass wir am 12. ein Treffen haben werden. Das muss nicht bedeuten, dass wir mit einem einzigen Gespräch alles geregelt bekommen. Vielleicht müssen wir auch ein zweites oder drittes Gespräch führen. Vielleicht werden wir aber auch gar keines haben."

Die jüngsten positiven Entwicklungen in Richtung Gipfeltreffen ergaben sich nach einem langen hin und her und hektischen diplomatischen Aktivitäten am Wochenende.

Trump hatte letzte Woche in einem Brief an Kim Jong-un angekündigt, das Gipfeltreffens ausfallen lassen zu wollen. Als Grund für seine Entscheidung hatte er die "unerhörte Wut und offene Feindschaft" genannt, die Pjöngjang in letzter Zeit an den Tag gelegt hätte.

Als Antwort auf Trumps Brief sagte am Freitag der Erste Vizeaußenminister Nordkoreas, Kim Kye Gwan,  dass sein Land jederzeit bereit sei, in Gesprächen die zwischen Nordkorea und den USA bestehenden Probleme zu lösen.

Trump wechselte daraufhin die Marschrichtung und sagte, dass beide Seiten das Zustandekommen des Gipfeltreffens wünschten, und das dieses nach produktiven Vorbereitungsgesprächen durchaus noch erfolgen könnte. Am Sonntag bestätigte Trump, dass eine US-Delegation zu vorbereitenden Gesprächen in Nordkorea eingetroffen sei.

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