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Behörden dementieren „permanente Schließung" des welthöchsten Gipfels

  ·   2019-02-15  ·  Quelle:Radio China International
Stichwörter: Tibet;Qomolangma
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Die Behörden des chinesischen Autonomen Gebiets Tibet haben am Donnerstag einen Bericht dementiert, wonach das Naturschutzgebiet Mount Qomolangma National Nature Reserve permanent geschlossen werde.

Im online weit verbreiteten Bericht hieß es, dass das Basiscamp des weltweit höchsten Bergs, das sich im genannten Naturschutzgebiet befindet, aufgrund der schwerwiegenden Verschmutzung endgültig stillgelegt werde.

Qomolangma ist ein Berg im Himalaya und mit einer Höhe von 8848 Metern der höchste Berg der Erde. Das Naturschutzgebiet wurde im Jahr 1988 errichtet und umfasst eine Fläche von 33.800 Quadratkilometern. Es gilt als der Stützpunkt für das Erklimmen des Gipfels—eines der weltweit empfindlichsten Ökosysteme.

Kelsang, der stellvertretende Direktor der Verwaltung des Naturschutzgebiets, sagte, Touristen sei es nach wie vor erlaubt, das Gelände rund um das Rongpo-Kloster, das sich 5.000 Meter über dem Meeresspiegel befindet, zu besuchen.

Reisende, die eine Genehmigung für die Bergbesteigung haben, dürften das 5.200 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Basiscamp besuchen. Für die Genehmigung von Bergaktivitäten ist das regionale Forstamt zuständig.

Zum Schutz der den Qomolangma umgebenden Umwelt hat China im vergangenen Frühjahr oberhalb von 5.200 Meter Höhe drei großangelegte Reinigungsaktionen durchgeführt und acht Tonnen Müll beseitigt.

In diesem Jahr solle die Reinigung offiziellen Angaben zufolge fortgeführt werden. Erstmals solle sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig den Überresten der verunglückten Bergsteiger gewidmet werden, die sich oberhalb von 8.000 Meter Höhe finden lassen.

Unterdessen wird die maximale Zahl an Menschen, die sich im Basiscamp aufhalten dürfen, auf 300 Personen beschränkt.

Derzeit gibt es im Naturschutzgebiet noch 85 Wildtierschützer und etwa 1.000 Hirten, die als Teilzeitbeschäftigung im Gelände patrouillieren und Müll einsammeln.

„Diese Maßnahmen zielen darauf ab, einen Ausgleich zwischen Umweltschutz, Armutsbekämpfung, Bergsteigen und Bildung zu schaffen", sagte Wang Shen, Vorsteher des Landkreises Dingri, der sich am Fuß des Berges befindet.

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