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Chinas Lebensmittelsicherheit strebt globale Standards an

  ·   2019-05-23  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Lebensmittelsicherheit;China
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Eine neue Richtlinie der chinesischen Regierung soll Rückstände von Pestiziden und Tierarzneimitteln in landwirtschaftlichen Produkten reduzieren.

China plant, die Standards für Rückstände von Pestiziden und Tierarzneimitteln in Agrarprodukten zu verbessern, teilten die wichtigsten Entscheidungsgremien des Landes zu Wochenbeginn mit.

Die überarbeiteten Ziele wurden am Montag in einer vom Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas und dem Staatsrat herausgegebenen Richtlinie festgelegt. Sie adressieren eine große Zahl von Risiken für die Lebensmittelsicherheit und stärken ihre Regulierungsfähigkeit auf ein „fortgeschrittenes Niveau auf globaler Ebene“.

China hat im März 7500 zulässige Grenzwerte für Pestizide und Tierarzneimittel festgelegt. Diese Zahl wird bis zum Jahr 2020 auf 10.000 erhöht. Dadurch werden die Bemühungen des Landes an internationalen Lebensmittelstandards der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und der Weltgesundheitsorganisation ausgerichtet, hieß es in der Richtlinie.

Die internationalen Normen definieren die Rückstandshöchstmenge als „rechtlich toleriert“ oder im Einklang mit der guten landwirtschaftlichen Praxis. Der Grenzwert für Tierarzneimittel gilt für Lebensmittel, die von Tieren gewonnen werden.

Die Bemühungen zur Ausrottung von Lebensmittelrisiken, die sich aus der Verwendung von Agrarchemikalien ergeben, werden durch ein allgemeines Verbot aller gefährlichen Arten weiter verstärkt.

Derzeit erlaubt China noch zehn extrem gefährliche Chemikalien in der landwirtschaftlichen Praxis, was eine Bedrohung für die Lebensmittelsicherheit darstellt.

Die Richtlinie besagt, dass China einen schrittweisen Ansatz verfolgen wird, um die Produktion und Verwendung von toxischen Chemikalien in fünf Jahren auszulöschen.

„Seit Jahren ist es eine gewaltige Aufgabe, hochriskante Pestizide zu eliminieren und den Einsatz akzeptabler Pestizide zu regulieren, denn Chinas Agrarindustrie basiert in erster Linie auf Kleinbauern, die sich der Aufsicht entziehen und sich an veraltete, gefährliche Pestizide halten“, sagte Luo Yunbo, Professor am College of Food Science and Nutritional Engineering der China Agricultural University.

Die zentrale Führung Chinas habe durch die Hervorhebung von Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Pestiziden ihre Entschlossenheit gezeigt, ihre Aufsicht über den Einsatz von Chemikalien in der Agrarindustrie zu verbessern.

Um die Situation zu verbessern, schlugen die Entscheidungsgremien gemeinsame Bemühungen zur Entwicklung kostengünstiger und ungiftiger Pestizide vor sowie eine Schulung der Landwirte in der Umstellung auf umweltfreundlichere und sicherere Alternativen.

Nach der Richtlinie sollen die wichtigsten Lebensmittel, welche Qualitäts- und Sicherheitstests bestehen, bis zum Jahr 2020 rund 97 Prozent ausmachen.

Die Erfolgsquote bei Stichproben soll im gleichen Zeitraum 98 Prozent übersteigen.

Um das Ziel zu erreichen, fordert die Richtlinie zudem, die Kontrolle über gesunde Lebensmittel zu verstärken, gegen unhygienische Lebensmittellieferungsprozesse vorzugehen, die Überwachung der Lebensmittelsicherheit zu verschärfen und die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Säuglingsnahrungsgeschäfts zu erhöhen.

Sie schlägt ferner beschleunigte Bemühungen bei der Ausarbeitung rechtlicher Auslegungen von Strafsachen vor, welche Verstöße gegen die Lebensmittelsicherheit betreffen, um Sanktionen gegen Hersteller und Verkäufer gefälschter Lebensmittel zu verhängen.

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