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Der Boom bei Projekten für künstliche Intelligenzen verspricht neue Impulse für chinesische Startups

  ·   2016-09-30  ·  Quelle:German.xinhuanet.com
Stichwörter: Startup;Hochschulaufnahmeprüfung;Technologie
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Jedes Jahr sitzen über 9 Mio. Schüler in China in ihren Gaokao, der nationalen Hochschulaufnahmeprüfung. Einjährige, intensive Vorbereitungen kennzeichnen die Aufwärmphase für die jährliche, weltweit wohl schwerste Prüfung, die letztendlich bestimmt welche Universität oder Hochschule ein Schüler besuchen wird. In vier Jahren wird sich all dies wahrscheinlich ändern. Nicht nur Schüler, sondern sogar Roboter, die durch künstliche Intelligenzen angetrieben werden, werden diese Prüfung leicht bestehen. 

Die Technologie ist so weit verbreitet, das sogar große Investitionen in die KI-Unternehmen in China fließen. 

Die “iFlytek GmbH“ (iFlytek), ein in Shenzhen angemeldetes KI-Unternehmen, entwickelt gerade einen Roboter, der 80 Prozent der chinesischen Schüler besiegen soll, und sich theoretisch für die Zulassung zu einer erstklassigen Universität im Jahr 2020 qualifizieren könnte. 

Hu Yu, der rotierende Präsident von iFlytek, sagte, dass das Projekt Schulroboter, das im Dezember enthüllt werde, große Fortschritte mache. 

„Unser System für künstliche Intelligenzen ermöglicht es Robotern Aufgaben im Bereich Lesen und Verständnis auf Niveau eines 6-jährigen Kindes auszuführen“, sagte Hu. 

Zum Beispiel kann der Schulroboter die Lücken mit den richtigen Worten ausfüllen, wenn ein Computer eine Geschichte über eine Fisch fangende Ente „herausliest“ und einige Wörter auslässt oder durch Namen von anderen Tieren, wie Schwein oder Kuh, ersetzt. 

Er kann auch erkennen, dass die Hauptfigur der Geschichte eine Ente und kein Schwein ist. 

Die Bemühungen von iFlytek sind Teil einer großen Welle von KI, die China überschwemmen. Seit der Supercomputer AlphaGo einen Weltmeister im antiken Strategiespiel Go Anfang dieses Jahres besiegte, hat sich der Bereich KI zu einem der beliebtesten Investitionsfelder entwickelt. 

„Dieser KI-Boom wird vor allem durch Fortschritte in der Big-Data-Technologie angetrieben“, sagte Luo Jun, CEO der Asian Manufacturing Association. 

„Die große Verbraucherbasis und 650 Mio. Internetnutzer in China, was eine große Menge an Onlinedaten bedeutet, stellen die vielversprechendste Möglichkeit für lokale Unternehmen dar, um Kopf an Kopf mit internationalen Riesen zu konkurrieren.“ 

Die riesige Internetsuchmaschine Baidu Inc, die eine Genehmigung zum Test von selbstfahrenden Automobilen in Kalifornien Anfang dieses Monats erhielt, sagte, dass sie ihren Wetteinsatz für ein Unternehmen mit Risikokapital, das sich auf KI konzentriert, verdoppeln würde. Ihr ursprünglicher Investmentfond wird sich auf 200 Mio. US-Dollar belaufen. 

Die Alibaba Group Holding Ltd und die Tencent Holdings Ltd haben sich auch auf den Sektor gerichtet. Beide Unternehmen besitzen Abteilungen für Cloud-Computing. Sie haben auch in KI-Startups investiert. 

iFlytek seinerseits hat einen Investmentfond in Höhe von 1 Mrd. Yuan eingerichtet, um die ausländische Präsenz seiner Stimmerkennungstechnologie voran zu treiben. 

Laut einem Bericht des in Beijing ansässigen Forschungsunternehmens iResearch Consulting Group, gibt es etwa 100 KI-Startups in China. Bis Dezember 2015 hatten 65 von ihnen 2,9 Mrd. Yuan (434 Mio. US-Dollar) von Risikokapitalgebern erhalten. 

Der Trend wird durch die dreijährige Initiative der chinesischen Regierung zur Erforschung und Unterstützung globaler Marktführer für KI mithilfe von finanzieller Unterstützung befeuert. Die Priorität liegt bei Spitzentechnologien in intelligenten Haushaltsgeräten, selbstfahrenden Fahrzeugen, Robotern und Sicherheitsprodukten. 

„Bis zum Jahr 2025 werden die elektronischen Produkte der meisten Verbraucher durch KI gesteuert werden und ‘Augen’ und ‘Gehirne’ besitzen, um mit der Umwelt zu interagieren und Entscheidungen zu treffen“, sagte Yu Kai, Vorstandsvorsitzender und Gründer von Horizon Robotics, einem in Beijing ansässigen Startup, das sich auf den Bau von Leistungschips für KI fokussiert hat, auf einer Konferenz Anfang des Jahres. 

Das Unternehmen, das vom ehemaligen Baidu-Veteranen gegründet wurde, hat eine nicht bekannt gegebene Investitionssumme von Yuri Milner, dem bekannten russischen Investor hinter Internetriesen wie Facebook und Alibaba, erhalten. 

Zhao Ziming, ein Analyst des in Beijing ansässigen Internet-Beratungsdienstes Analysys, sagte, dass die KI zwar noch im Entstehen begriffen sei, chinesische Unternehmen aber schon starke Fähigkeiten bei Stimm- und Gesichtserkennungstechnologien demonstriert hätten. 

iFlytek setzte sich beispielsweise in der Winograd Schema Challenge 2016, einem anerkannten, globalen Wettbewerb zum Test von Maschinenintelligenzen, durch. 

„Aber die relativ schlecht technologische Infrastruktur in den traditionellen chinesischen Technologien könnte ein Hindernis für die schnelle Anwendung von KI sein. Es ist wichtig inmitten des Trends nüchtern zu bleiben“, sagte Zhao. 

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