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Bau an BASF-Werk hat begonnen – Li und Merkel senden Glückwunschschreiben

Von Zheng Caixiong  ·   2019-11-26  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: BASF;China;Investition
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 „China begrüßt Unternehmen aus der ganzen Welt, die die Chancen einer stärkeren Öffnung unseres Landes nutzen, die Zusammenarbeit auszubauen und Win-Win-Ergebnisse erzielen wollen“ – dies schrieb der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang am Wochenende in einem Glückwunschschreiben zum Baubeginn an der zehn Milliarden Dollar teuren petrochemischen Produktionsanlage „BASF smart Verbund“ in Zhanjiang, Provinz Guangdong. 

 

Der Bau an der petrochemischen Industrieanlage „BASF smart Verbund“ hat am 23. November 2019 in Zhanjiang, Provinz Guangdong, begonnen. (Foto: VCG) 

Li sagte, China werde den Aufbau eines marktorientierten, internationalen, auf Rechtsstaatlichkeit basierenden Geschäftsumfelds beschleunigen und in- und ausländisch finanzierte Unternehmen unterschiedlicher Eigentumsverhältnisse gleich behandeln. 

Das Projekt, das die erste große petrochemische Industrieanlage in China sei, die sich ausschließlich im Besitz ausländischer Investoren befinde, zeige, dass Öffnungsmaßnahmen umgesetzt werden und dass die deutsch-chinesische Zusammenarbeit im verarbeitenden Gewerbe auf ein neues Niveau gehoben wurde, schrieb Li. 

Das deutsche Wort „Verbund“ bedeutet in der Industrie integriert und vernetzt. Durch sorgfältige Planung von Anlagen und Prozessen werden die Nebenprodukte der einen Anlage zum Ausgangsmaterial für eine benachbarte Anlage, und die bei einer chemischen Reaktion freigesetzte Wärme wird zur Energie, die die nächste Reaktion antreibt. 

Lis Glückwunschschreiben wurde am Samstag von Ning Jizhe, dem stellvertretenden Minister der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform (NERK), vorgelesen. 

In seiner Negativliste für den Marktzugang im Jahr 2019 hat China die Zahl der Sektoren und Unternehmen, die für in- und ausländische Investoren tabu sind, erneut reduziert. 

Die verkürzte Liste, die von der NERK und dem Handelsministerium am Freitag veröffentlicht wurde, enthält 131 administrative Maßnahmen in Bezug auf Investitionen – das sind 13 Prozent weniger als in der Version von 2018. 

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel schickte ein Glückwunschschreiben zum Start des Mega-Projekts. China sei für die deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung und sei auch im vergangenen Jahr wieder der wichtigste Handelspartner Deutschlands gewesen, schrieb Merkel darin und betonte, dass auch die deutschen Investitionen in China weiter zunehmen. 

Die Entscheidung der BASF, eines ihrer größten Werke in Guangdong zu errichten, sei ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen, sagte sie. 

Im Juli letzten Jahres waren Li und Merkel Zeugen der Unterzeichnung einer Absichtserklärung über das Verbund-Projekt zwischen der Provinz Guangdong und der BASF geworden. 

Mit der Eröffnungsfeier startete der deutsche Chemiekonzern offiziell das 10-Milliarden-Dollar-Projekt und den Bau seiner ersten Anlagen in Zhanjiang. An der Zeremonie nahmen hochrangige Beamte der Zentralregierung und der Provinz Guangdong sowie deutsche Konsularbeamte und Führungskräfte der BASF teil. 

Die ersten Werke werden technische Kunststoffe und thermoplastisches Polyurethan produzieren, um den steigenden Bedarf verschiedener Wachstumsindustrien auf dem südchinesischen Markt und in ganz Asien zu decken. 

„Wir freuen uns, dass unser Mega-Investitionsprojekt in China vorankommt“, sagte Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender der BASF SE. 

„Wir sind entschlossen, unsere Kunden in Südchina dabei zu unterstützen, ihr Wachstum mit innovativen Produkten und nachhaltigen Lösungen voranzutreiben“, sagte er. „Durch den Einsatz modernster digitaler Technologien und höchster Sicherheitsstandards wird der neue Verbundstandort ein Vorbild für eine nachhaltige Produktion sein, die zur Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft in China beiträgt.“ 

Stephan Kothrade, Präsident und Vorstandsvorsitzender der BASF China, sagte, Zhanjiang sei ein perfekter Standort für die BASF, um ihre Produktion weiter auszubauen. 

„Der intelligente Verbundstandort wird ein solides Fundament für einen erstklassigen Industriecluster in Zhanjiang bilden und dabei helfen, stärkere Geschäftsbeziehungen zwischen Südchina und anderen asiatischen Ländern aufzubauen“, sagte er. 

Der Standort in Guangdong wird die größte Investition der BASF in China sein und ausschließlich unter der Aufsicht der BASF betrieben. 

Der Standort wird der drittgrößte BASF-Standort weltweit sein, nach Ludwigshafen und Antwerpen (Belgien). 

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