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Chinesische Autos boomen entlang der Seidenstraßen

  ·   2019-04-11  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Seidenstraßen;Auto;Geely
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Die Fabrik von SAIC-GM-Wuling in Indonesien. (Foto: Xinhua) 

Auch das chinesisch-amerikanische Joint Venture SAIC-GM-Wuling Automobile ist eng mit der Seidenstraßen-Initiative verknüpft. Im August 2015 legte SAIC-GM-Wuling offiziell den Grundstein für ihre Fabrik in Indonesien, mit dem Ziel, eine vollständige industrielle Kette einschließlich Lieferkettensystem, Fertigungssystem und Vertriebsservice aufzubauen.  

Eine Fabrik in Indonesien zu gründen, hilft dem Unternehmen nicht nur dabei, seinen eigenen Vertrieb zu etablieren, sondern auch den relevanten Unternehmen vor und nach der Industriekette den Sprung ins Ausland zu vereinfachen. Bisher haben 16 inländische Zulieferer zusammen mit SAIC-GM-Wuling internationale Geschäfte in Indonesien aufgebaut, die hauptsächlich Stahl, Blech, Kunststoffteile, Klimaanlagen und weitere Autozubehör-Teile vertreiben. Gleichzeitig haben sich die lokalen Zulieferer für Autoteile in Indonesien kontinuierlich dem Lieferkettensystem von SAIC-GM-Wuling angeschlossen, und der Anteil der lokalisierten Autoprodukte nimmt anständig zu. Nach fast zweijähriger Betriebszeit hat die Fabrik von SAIC-GM-Wuling in Indonesien insgesamt 93 Verkaufs- und Servicestellen errichtet, die über mehr als 20.000 Kunden verfügen und rund 17.000 Fahrzeuge im Jahr 2018 verkauft haben. 

Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen und gemeinsamen Vorteil 

Der gegenseitige Nutzen und das gemeinsame Gewinnen, die durch diese Niederlassung chinesischer Automobilhersteller im Ausland hervorgerufen wurden, finden auch außerhalb Chinas breite Anerkennung. 

Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass dadurch mehr Arbeitsplätze entstanden sind. Einer, der davon profitiert hat, ist Dennis, ein 65-jähriger pensionierter Angestellter bei der London Taxi Company in Großbritannien. Nachdem das Unternehmen im Juli 2017 offiziell in London Electric Vehicle Company umbenannt wurde, wurde Dennis wieder eingestellt. „Aufgrund von Geelys Investitionen konnte ich in die Fabrik zurückkehren und meine Arbeit wieder aufnehmen“, sagte Dennis, der sehr zufrieden mit seinem neuen Chef, der neuen Fabrik und den neuen Produkten ist. Zudem hat die Fabrik von SAIC-GM-Wuling in Indonesien mehr als 1.000 Arbeitsplätze vor Ort geschaffen, während die Lieferanten dort auch über 700 Menschen beschäftigen, was sich positiv auf das dortige Händlersystem und Kundendienstsystem auswirkt und von der lokalen Regierung und Bevölkerung allgemein anerkannt wird. 

 

Am 14. März arbeitet ein Arbeiter der SAIC-GM-Wuling in Indonesien in der Fabrik am Fließband. (Foto: Xinhua)  

Patricia Navarro Matisse ist die Kassenführerin des Joint Ventures CAOA Chery, das von Chery und dem größten Automobilhersteller und -vertrieb Brasiliens CAOA gegründet wurde. Gegenwärtig studiert Patricia an der Nachtschule Mandarin und hofft, in einem Jahr fließend Chinesisch sprechen zu können. Sie sagte, dass sie bereits in vielen Ländern Europas und Amerikas gewesen sei, allerdings habe China bei ihr einen besonders tiefen Eindruck hinterlassen, weil sich dort alles so schnell entwickeln würde. „Die Haltung der Chinesen, hart zu arbeiten, hat mich tief beeindruckt. Dank Chery habe ich nun die Möglichkeit, mehr über die revolutionären Technologien Chinas zu lernen. Gleichzeitig werde ich mich weiterhin auf mein Studium im Bereich Internationales Finanzwesen konzentrieren und hoffe, dass ich zukünftig mehr Beiträge zur Zusammenarbeit in der Autoindustrie zwischen China und Brasilien leisten kann“, sagte sie. 

Experten der Automobilbranche sind der Ansicht, dass das „Ins-Ausland-Gehen“ chinesischer Automobile nur der erste Schritt im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative sei. Gegenseitige Integration und gemeinsames Gewinnen seien der Schlüssel zum Erfolg. Yang Xueliang sagte, dass die Öffnung unweigerlich zu verstärktem Wettbewerb führen werde, und dieser bringe dann Fortschritte, was letztendlich den Verbrauchern zu Gute kommen müsse. Chinas Ausbau der Öffnung nach außen spiegelt nicht nur Offenheit und Selbstvertrauen wider, sondern fördert auch die Entwicklung und die Selbstverbesserung chinesischer Automobilunternehmen. In Zukunft müsse Chinas Automobilindustrie systematisch in den Aufbau der Seidenstraßen-Initiative und in die industrielle Kette der globalen Automobilindustrie integriert werden und ein Wettbewerbs- und Kooperationsgefüge geschaffen werden, in dem alle Automobilunternehmen untrennbar miteinander verbunden sind und jeder des anderen bedarf, sagte Yang. 

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