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Geringeres, aber qualitativ besseres Wachstum der chinesischen Wirtschaft erwartet

  ·   2018-01-22  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Wachstum;Dynamik
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 Chinas Wirtschaftsleistung hat im Jahr 2017 die Markterwartungen übertroffen. Aber wird sich die Dynamik im neuen Jahr fortsetzen?


Ein Rückgang des BIP-Wachstums ist angesichts der hohen Vergleichsbasis unter globalen Investoren die gängige Erwartung, ebenso dass voraussichtlich eine ausgewogenere und nachhaltigere Wirtschaft rasch Gestalt annehmen wird.

Chinas Wirtschaft erreichte im Jahr 2017 ein Volumen von 82,7 Billionen Yuan (rund 13 Billionen US-Dollar) und expandierte um 6,9 Prozent, nachdem sie zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder an Fahrt aufgenommen hatte. Die unerwartet hohen Wachstumsraten deuten auf eine weitere Verschärfung der makroprudenziellen Politik hin.

In seiner diesjährigen wirtschaftlichen Einschätzung Chinas hat der japanische Wertpapierhändler Nomura die BIP-Wachstumsprognose für 2018 um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent angehoben. Er rechnet allerdings damit, dass sich das Wachstum in den kommenden Quartalen allmählich verlangsamen wird. Auch die weltweit tätigen Investmentbanken JP Morgan und UBS erwarten, dass Chinas Wirtschaft in diesem Jahr nur noch um 6,7 Prozent beziehungsweise um 6,4 Prozent expandieren wird.

Eine der größten Unsicherheiten für Chinas Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 bildet weiterhin der Immobiliensektor. Zwar ist laut Zhu Haibin, Chefökonom von JP Morgan China, in diesem Jahr weder ein Zusammenbruch noch eine deutliche Lockerung des Immobilienmarktmanagements in Sicht, doch könnte die Regierung mit der Unterstützung beim Bau von Mietwohnungen und einem unerwartet schnellen Fortschritt bei der Ausarbeitung der Vermögenssteuerreform die Marktstimmung verkomplizieren.

Der China-Ökonom Wang Tao von der UBS glaubt, dass die Immobilienverkäufe im Jahr 2018 an Dynamik verlieren, während die Immobilieninvestitionen und das Bauwachstum bis Ende des Jahres robust blieben oder nur leicht abflauen.

Da derweil die Umweltschutzbemühungen der Regierung während der Heizsaison in vollem Gange sind, dürfte deren Einfluss auf die industrielle Produktion und die damit verbundenen Investitionen in diesem Quartal deutlicher sichtbar werden, so Wang weiter.

Die Normalisierung der Geldpolitik in den entwickelten Volkswirtschaften könnten das Wechselkurs- und Kapitalflussgleichgewicht belasten, während sich die zunehmend protektionistischen Praktiken der USA auf die chinesischen Exporte auswirken könnten. Chinas grenzüberschreitende Kapitalströme erreichten 2017 einen Wendepunkt, als sich die Devisenreserven nach einem zwei Jahre dauernden Rückgang wieder stabilisierten.

Zhu rechnet damit, dass das grundlegende Gleichgewicht des Kapitalflusses 2018 bei einem stärkeren Yuan, einer stabilen Wirtschaft und einer verbesserten Marktstimmung aufgrund der Bemühungen um finanzielle Risikokontrolle und anderer Reformen erhalten bleiben wird.

Iris Pang, Ökonomin bei ING, glaubt, dass 2018 dank der Investitionen in die Infrastruktur und dank des Konsums von Gütern und Dienstleistungen ein weiteres gutes Jahr für China wird. Die ING geht davon aus, dass die Herstellung von High-Tech-Produkten in diesem Jahr um mehr als 50 Prozent wachsen wird und den Produktionsausfall auf Grund von Überkapazitäten bei Nichteisenmetallen, den Baustoffen und dem Schiffsbau abfedern kann.

Daten vom Dezember und dem vierten Quartal weisen auf eine robuste Wachstumsdynamik hin, die nach Ansicht von Nomura von einer Ausweitung des Dienstleistungssektors getragen wurde, während China weiterhin von der wirtschaftlichen Neuausrichtung auf den Konsum und die vom Internet ausgehende "New Economy" profitierte.

Neue Wachstumstreiber wie der Konsum und der Dienstleistungssektor trugen zu über 30 Prozent zur wirtschaftlichen Expansion des Landes und zu 70 Prozent zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei, wie offizielle Daten zeigten. Wachsende Wirtschaftsmotoren wie der Verbrauch werden die Expansion auch 2018 antreiben, während die Rolle von Investitionen weiter sinkt, so Zhu.

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