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China will wirtschaftliche Risiken stärker kontrollieren

  ·   2017-07-28  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Wirtschaft;China Risiken
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Die Regierung werde die Reformen der Angebotsseite vertiefen, die Verschuldung der Lokalregierungen verringern und sich den chaotischen Aktivitäten an den Finanzmärkten widmen. Zudem sollen der Immobilienmarkt sowie private und ausländische Investitionen stabilisiert werden, wie Yang Weimin, der stellvertretende Leiter der Zentralen Steuerungsgruppe für wirtschaftliche Angelegenheiten, in der China Daily sagte. Das Gremium ist federführend für die Planung und Steuerung von Chinas Wirtschaftspolitik verantwortlich.

Die Reduzierung der Schuldenlast staatlicher Unternehmen bleibe dabei eines der vorrangigen Ziele der Regierung, wie Yang sagte. Er fügte hinzu, die Regierung sei in der Lage, sowohl das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, als auch den Schuldenabbau zu forcieren. „China wird sein Wachstum nicht durch neue Verschuldung erkaufen“, stellte er auf einer Pressekonferenz klar.„Wir würden eher in anderen Bereichen Einschnitte vornehmen. Doch wir sind fähig, einen Ausgleich herzustellen zwischen stabilem Wachstum und Risikovermeidung“, fügte er hinzu.

Für Yu Pingkang, den Chefökonom der Changjiang-Rentenversicherung, unterstreicht die Botschaft von Yang, dass die Regierung in der Lage ist, die notwendigen Reformen durchzuziehen. Dabei nehme sie sogar ein geringeres Wachstum in Kauf, um die Schuldenlast der Staatsunternehmen zurückzufahren.

Abbau der Schuldenlast steht im Vordergrund 

„Der Schuldenabbau könnte ein langer und schmerzhafter Prozess werden. Der beste Weg dorthin führt über die Verbesserung von Produktion und Effizienz der Staatsunternehmen durch marktwirtschaftliche Reformen“, sagte er. Falls der Schuldenabbau größere Risiken zutage fördern sollte, schloss Yu auch eine geringfügige Lockerung der Kreditvergabekriterien nicht aus.

Wang Zhijun, leitender Funktionär der Wirtschaftsplanungsbehörde, bekräftigte auf der Pressekonferenz Chinas Willen zu einer proaktiven und besonnen Fiskalpolitik. So solle ein angemessenes Kreditwachstum und stabile Liquidität gewährleistet werden.

Das unerwartet starke Wirtschaftswachstum von 6,9 Prozent im ersten Halbjahr und die Erholung der Unternehmensgewinne in der ersten Jahreshälfte hat der Regierung einen größeren Spielraum verschafft, die geplanten Finanzreformen durchzuführen. Die Industriegewinne stiegen im ersten Halbjahr des Jahres um 22 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anstieg noch 6,2 Prozent betragen, wie das Nationale Statistikbüro mitteilte.

Die Ratingagentur Moody’s änderte am Donnerstag ihre Bewertung der Kreditwürdigkeit von Chinas Bankensystem von „negativ“ auf „stabil“. Dies war die erste Änderung seit 2015. Sie ist nach Angaben der Agentur auf die gestiegenen Unternehmensgewinne, das solide Wachstum der Wirtschaft, stabile Rohstoffpreise und einen geringeren Anstieg der Unternehmensschulden zurückzuführen.

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