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Start-up-Boom: Mit dem „Internet plus“ zum Erfolg

Von Chen Jing  ·   2016-07-11  ·  Quelle:China Heute
Stichwörter: Internet;Unternehmen
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Eigentlich deutete für Wang Pei alles auf eine Bilderbuchlaufbahn in einem staatlichen Betrieb hin. Zunächst studierte der junge Chinese, der Mitglied der KP Chinas ist, an der renommierten Beijing Foreign Studies University vier Jahre lang Arabistik. Dank seiner guten schulischen Leistungen wurde Wang damals nach seinem Schulabschluss direkt zum Studium zugelassen, ohne an der strengen Aufnahmeprüfung teilnehmen zu müssen. 2012 setzte er sein Studium schließlich am journalistischen Institut der Renmin-Universität fort. Auch hier erhielt er dank herausragender Studienleistungen direkt eine Zulassung und damit einen der begehrten Studienplätze. Im Jahr 2015, direkt nach dem Abschluss seines dreijährigen Journalistikstudiums, ergatterte Wang dann eine Arbeitsstelle in einem renommierten Unternehmen, das direkt der Zentralregierung untersteht. Dort wurde er als Außenhandelsmanager für den arabischen Raum eingesetzt.

Gutgelaunter Gründer: Der junge Chinese Wang Pei kündigte seinen gut bezahlten Job, um einen eigenen Lieferservice für lokale Spezialitäten aufzuziehen. 

Doch nur wenige Monate später traf Wang Pei eine Entscheidung, mit der so wohl keiner in seinem Umfeld gerechnet hatte. Er kündigte kurzerhand seine vielversprechende staatliche Anstellung mit all ihren Vorzügen und Sicherheiten und kehrte stattdessen in seine Heimatstadt Changsha, die Hauptstadt der Provinz Hunan, zurück. Wang hatte genug von Dokumenten und E-Mails und wollte sich stattdessen eine eigene Existenz aufbauen, selbst ein Unternehmen gründen. Inspiriert von zahlreichen Erfolgsbeispielen junger Gründer der letzten Jahre sowie vom groß angelegten Förderungsprogramm für Selbstständige und Unternehmensgründer der chinesischen Regierung, wollte er sich einen kleinen Traum verwirklichen und mit einer Online-Imbisskette in seiner Heimat durchstarten. 

„Eines meiner großen Vorbilder war und ist bis heute sicherlich Zhang Tianyi“, sagt der junge Chinese. Zhang Tianyi ist in China nicht nur ein bekannter Schriftsteller, sondern mit seinen Mitte Zwanzig auch Gründer der Online-Restaurantkette „Fu Niu Tang“, die über das Internet sehr erfolgreich ein einfaches Gericht, nämlich Reisnudeln mit Rindfleisch, die bekannteste Spezialität der Stadt Changde, die ebenfalls in Hunan liegt, vertreibt. Zhangs Lieferservice traf den Nerv der Zeit und mit „Fu Niu Tang“ gelang es dem Jungunternehmer, innerhalb nur eines halben Jahres landesweit Erfolge zu feiern. Mittlerweile ist „Fu Niu Tang“ im Bereich der Onlinegastronomie eine in ganz China bekannte Marke. Noch größere Berühmtheit erlangte der junge Gründer, als sich Chinas Ministerpräsident Li Keqiang während einer Stippvisite im Beijinger Hightech-Viertel Zhongguancun, das als Chinas „Silicon Valley“ gilt, im Vorjahr die Erfolgsgeschichte des jungen Start-ups vom Firmengründer persönlich erzählen ließ und dem jungen Team seine Anerkennung und Glückwünsche aussprach. 

„Zhang Tianyis Erfolgsstory war für mich ein großer Ansporn“, erzählt Wang Pei. „Außerdem fühle ich mich als Mitglied der KP Chinas dazu verpflichtet, dem Aufruf der Partei zu mehr Mut zu Existenzgründungen und Innovationen zu folgen“, fügt er hinzu. „Meiner Meinung nach sollte jeder gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Aber es ist natürlich einfach auch eine großartige Chance, sich selbst zu verwirklichen.“ 

Seine ersten Gehversuche im Bereich der Selbstständigkeit unternahm Wang bereits während seines Journalismusstudiums an der Renmin-Universität. Damals nahm er Kontakt mit einigen Bio-Bauern auf, um mit ihrem Gemüse Salate zuzubereiten und diese dann online an andere Studenten zu verkaufen. Die bestellte Biokost wurde direkt bis vor die Tür der Studentenwohnheime geliefert. Mit seiner „grünen Idee“ und dank des guten Services konnte Wang sich schon binnen kürzester Zeit einen festen Kreis an Stammkunden in der Umgebung der Universität aufbauen. Dieses erste Erfolgserlebnis ließ in ihm erstmals den Gedanken reifen, sich vielleicht später einmal im Onlinebereich geschäftlich selbstständig zu machen.  

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