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China geht gegen selbsternannte Kungfu-Meister vor

  ·   2020-07-14  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Kungfu;China
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Die chinesische Wushu-Vereinigung hat an alle Kampfkünstler des Landes appelliert, ihre Selbstdisziplin aufrechtzuerhalten und zu vermeiden, sich als "Meister" zu bezeichnen oder in andere Verstöße involviert zu werden. Die Vereinigung veröffentlichte auf ihrer Website einen Appell zur Stärkung der Selbstdisziplin und zur Förderung der Kampfkunstkultur, in dem sie alle Kampfkünstler aufforderte, sich zu vereinen, an der Ethik der alten Kampfkünste festzuhalten, die Regeln einzuhalten und zusammenzuarbeiten, um die chinesischen Kampfkünste – eine ausgezeichnete traditionelle Kultur, auch als Wushu bekannt – zu fördern. In dem Appell wurden Kampfkünstler aufgefordert, sich keine Titel wie "Kungfu-Meister", "authentischer Meister" und "Vermächtnis-Erbe" zu geben und keine Zertifikate zu fälschen, die ihre angeblichen Fähigkeiten belegen.

In dem Appell wird empfohlen, dass Kampfkünstler ihr Können anhand des chinesischen Kampfkunst-Ranking-Systems bewerten, während Ehrenränge an diejenigen vergeben werden können, die herausragende Beiträge zur Entwicklung der Kampfkunst geleistet haben. Es wird auch gehofft, dass die Kampfkünstler die bestehende traditionelle chinesische Kung-Fu-Stile im Unterschied zu Sekten erkennen, nicht wahllos selbst neue Kung-Fu-Stile und Schulen erschaffen und andere Kampfkünstler respektieren. „Praktizierende unterschiedlicher Kampfkunststile sollten sich gegenseitig respektieren, aufrichtig kommunizieren, die Einheit stärken und sich gemeinsam verbessern und dürfen andere nicht diffamieren, böswillig angreifen oder diskriminieren“, wurde weiter betont. Die Vereinigung unterstützt Kampfkünstler bei der Teilnahme an Wettbewerben und Austauschen. Sie fordert sie jedoch auf, nicht an gemischten Kampfkunst- und Kickbox-Veranstaltungen oder an anderen nicht standardmäßigen Veranstaltungen im Namen eines anerkannten chinesischen Kampfkunststils oder einer anerkannten chinesischen Kampfkunstschule teilzunehmen.

Der Grund für den veröffentlichten Appell ist, dass es in den vergangenen Jahren "Meister" gegeben hat, die selbst neue Stile und Schulen geschaffen haben. Einige haben sogar ihre "Kämpfe" mit anderen Kampfkünstlern und Ringkämpfern für finanzielle Gewinne hochgespielt, was viele Kontroversen auslöste. Die Vereinigung sagte, das Verhalten solcher selbsternannten "Meister" habe das Image der traditionellen Kampfkünste Chinas geschädigt.

In der Stellungnahme der Vereinigung wurde betont, dass sie die traditionellen chinesischen Kampfkunstfähigkeiten und ihr kulturelles Erbe unterstütze, bestand jedoch darauf, dass die Kampfkünstler sich nicht an Aktivitäten beteiligen, die gegen die soziale Ordnung und die guten Sitten sowie gegen Gesetze und Vorschriften verstoßen, indem sie durch Vorspielen falscher Tatsachen oder das Angebot falscher Lehrstellen Geld erhalten. Das Wushu-Verwaltungszentrum der Allgemeinen Sportverwaltung Chinas, eine Regierungsbehörde zur Überwachung der gemeinnützigen Zivilvereinigung, hatte bereits im Juni zwei Richtlinien zur Regulierung und Standardisierung von Kampfsportwettbewerben und -spielen sowie zur Teilnahme an solchen Kungfu-Ereignissen herausgegeben. Das Zentrum versprach, den Sektor aufzuräumen und gegen alle falschen "Meister" vorzugehen.

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