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Spendenaktion zum Bambusanbau für Pandas

  ·   2018-07-03  ·  Quelle:Radio China International
Stichwörter: Panda;Bambusanbau;Spendenaktion
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Ein chinesisches Habitat für Große Pandas hat unlängst eine Online-Finanzierungskampagne in Gang gesetzt, um mehr Geld für den Bambusanbau zu sammeln. Im Panda-Lebensraum in der nordwestlichen Provinz Shaanxi droht eine Nahrungsmittelknappheit.

„Ich baue Bambus für Pandas an" heißt das Gruppenfinanzierungsprojekt, das auf yiwuzhishu.cn veröffentlicht wurde. Eine Webseite, die seit Jahren für eine landesweite Aufforstung wirbt und daher vom Staatlichen Forstamt gefördert wird.

Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen können sich an der Spendenaktion beteiligen, indem man einen QR-Code auf der Webseite scannt, oder in ein offizielles Bankkonto einzahlt. Das Anbauprojekt sieht vor, in den kommenden sieben Jahren in der Louguantai Forest Farm in der Provinz Shaanxi eine 133 Hektar große Bambusplantage entstehen zu lassen.

Das Panda-Habitat wird Qinling Reserach Base of Giant Panda Breeding Shaanxi genannt und gilt offiziellen Angaben zufolge als eine der insgesamt drei Zuchtbasen für Große Pandas in China.

Neben der Zucht fokussiert sich das Habitat auch auf die Erforschung von Qinling Große Pandas, einer erst im Jahr 2005 entdeckten Unterart. Qinling ist ein Gebirgszug in der Mitte der Volksrepublik, der sich in West-Ost-Richtung über den gesamten Süden der Provinz Shaanxi erstreckt.

Im Vergleich zu der weltweit bekannten Sichuan Subspezies haben die Qinling Großen Pandas einen relativ kleinen und runderen Schädel, eine kürzere Schnauze und weniger Fell.

Da jeder, der im Habitat lebenden insgesamt 23 Pandas pro Tag 50 Kilogramm Bambus fressen muss, benötigt die Zuchtbasis jährlich mehr als 400.000 Kilo Bambus, was aber die Kapazität der lokalen Bambusplantage um einiges übertreffen würde. Die Plantage sei lediglich in der Lage, zwei Verbrauchsmonate für die Zuchtbasis abzudecken. So bleibe der Zuchtbasis nichts anderes übrig, als Bambus anderweitig zu beziehen.

In Bezug auf die Nahrung sind Pandas äußerst wählerisch. So kommt es häufig zur Verschwendung, wenn die Speisen nicht so „lecker" oder nicht so frisch sind. Darum plant die Plantage Bounsweet und Indo calamus, die beiden Lieblingsbambusarten der Großen Pandas, anzubauen. Der geplante erweiterte Bambuswald sollte nach eigenen Angaben für natürliche Weidenhaltung der Pandas erstellt werden, hieß es.

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