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Deutsche Kinder- und Bilderbücher sind in China der Renner

Von Wei Hongchen  ·   2018-06-13  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Kindbuch;Illustration;Deutschland
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Wang Xing (li.), Managerin von Beijing Star Media 

Wie viele andere Firmengründer, sah sich auch Wang Xing am Anfang mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Ihrer Erinnerung nach habe es damals in China keine Unternehmen gegeben, die sich mit den Urheberechten an deutschen Bilderbüchern beschäftigten. Deshalb sei sie völlig auf sich gestellt gewesen und habe sich das Metier von der Pike auf selbst beigebracht. 

Der Sprung ins kalte Wasser war schwierig für Wang. Noch schlimmer war aber, dass die Kooperation im Bereich der Urheberrechte mit den deutschen Verlagen für die meisten inländischen Verlage ein leeres Geschäft war. Daher unterstützte Wang Xing den chinesischen Verlagen in allen Bereichen. Sie unterrichtete die Verlage über alles, was sie für eine erfolgreiche Kooperation mit den Deutschen wissen mussten – von Themen wie der Vorauszahlung, dem Design der Copyright-Seite, der Sendung der Exemplare bis hin zur Rechnungslegung und Abrechnung von Tantiemen für die Autoren. 

Andererseits hielten sich die Partnerverlage aus den deutschsprachigen Ländern und Regionen zu dieser Zeit gegenüber dem für sie damals noch sehr fremden chinesischen Markt vornehm zurück. Damals fing das Geschäft mit der Einfuhr von Urheberrechten nach China gerade erst an. Bis 2010 hatte sich die Lage schon drastisch geändert. Wegen der zunehmenden Regulierung des Marktes ist China inzwischen einer der Favoriten für Verlage aus deutschsprachigen Ländern und Regionen geworden. 

In den folgenden Jahren hat die Firma von Wang Xing viele deutsche Bilderbücher auf dem chinesischen Markt eingeführt, wie beispielsweise zwei Bilderbücher in Kategorie Wissenschaft – „Neues Aus dem Bahnhof Bauch“ und „Neues aus der Milchzahnstraße“. Von beiden Büchern wurden in China mehrere hunderttausend Exemplare verkauft. 

Konfrontiert mit immer mehr Wettbewerbern 

Hinter dieser eindrucksvollen Leistung verbirgt sich die Entwicklung des chinesischen Bilderbuchmarktes im vergangenen Jahrzehnt: Mit der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung wachsen die geistigen und kulturellen Bedürfnisse der Menschen. Immer mehr Eltern achten darauf, dass sie mehr Zeit beim gemeinsamen Lesen mit ihren Kindern verbringen. Junge Eltern, die nach den 80er und 90er Jahren geboren sind, investieren sehr gerne mehr Geld in ihre Kinder, was den Bilderbuchmarkt stark beflügelt hat. 

 

Der Ausstellungsstand für Kinderbücher auf der Beijinger Buchmesse 2018 lockte zahlreiche Besucher an. 

Auf der Beijinger Buchmesse war Anfang des Jahres ein Bericht über den chinesischen Büchermarkt 2017 veröffentlicht worden. Dem Bericht zufolge belief sich der Gesamtumsatz des chinesischen Buchhandelsmarkts im Jahr 2017 auf 80,3 Milliarden Yuan (etwa 10,6 Mrd. Euro), was einer Steigung von 14,5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2016 entspricht. Mehr als ein Drittel des Wachstums kam aus der Kinderbuchsparte, in welcher der Absatz von Bilderbüchern besonders stark war. 

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