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Stellungnahme Chinas zum Coronavirus-Titelblatt von „Der Spiegel“ veröffentlicht

Von Peng Dawei  ·   2020-02-02  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Coronavirus;China;Deutschland
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Wegen des aktuellen Titelblatts von „Der Spiegel“ (Ausgabe Nr. 6/2020) mit dem Titel „CORONA-Virus Made in China“ hat die chinesische Botschaft in Deutschland am 1. Februar eine Stellungnahme auf der Homepage der Botschaft veröffentlicht. In der Stellungnahme heißt es: „Panikmache, Schuldzuweisungen und sogar Rassendiskriminierung nützen niemandem. Wir verachten solche Aktionen.“  

Das besagte Titelblatt rief auch in der deutschen Öffentlichkeit Empörung und Kritik hervor. Zahlreiche Leser hinterließen in den sozialen Medien ihre  Kommentare, in denen sie die Aktion des deutschen Nachrichtenmagazins als „unsachlich“, „niveaulos“ und teilweise auch als „rassistisch“ kritisierten.  

Zum Beispiel sagte der Nutzer „Lord Demonigma“, dass der Titel „niveaulos“ sei. Der User „The Penguin“ meinte, dass der Titel „wirklich absolut respektlos“ sei und „die Opfer und den Ernst der Situation“ verhöhne. Der Nutzer Sebastian Doll schrieb folgendes: „Sehr unglücklich gewähltes Titelbild zu dem moderaten Artikel. Medien sollten kein Öl ins Feuer gießen und endlich mal beginnen, die Menschen zu beruhigen.“  

In der Stellungnahme am Abend des 1. Februar wies die chinesische Botschaft darauf hin, dass China mittlerweile mit voller Kraft gegen das Coronavirus vorgehe. Umfassende Präventivmaßnahmen seien ergriffen worden, um gegen den Ausbruch der Epidemie zu kämpfen und deren weiteren Verbreitung vorzubeugen. China danke der ganzen Welt für ihre Solidarität und Hilfe im Kampf gegen das neue Virus. Gleichzeitig habe China auch seine Unterstützung für die Rückkehr der deutschen Bürger in Wuhan nach Deutschland angeboten.

„Die Lebenssicherheit und Gesundheit aller in- und ausländischen Personen in Wuhan stehen für uns weiterhin an erster Stelle. Panikmache, Schuldzuweisungen und sogar Rassendiskriminierung nützen niemandem. Wir verachten solche Aktionen. Globale Herausforderungen müssen global gemeistert werden. Wir hoffen, dass die deutschen Medien ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden können.“ 

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