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Xi drängt auf gemeinsame Bewältigung globaler Herausforderungen

Von Cao Desheng  ·   2019-06-12  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Kirgisien;China
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Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat China und Kirgisien zu gemeinsamen Anstrengungen aufgerufen, um die Herausforderungen einer sich wandelnden Welt zu bewältigen und sicherzustellen, dass die Beziehungen zwischen beiden Ländern stabil bleiben und sich gut entwickeln.

Xi schrieb dies in einem Artikel, der am Dienstag von der kirgisischen Nachrichtenagentur Kabar und der Zeitung Slovo Kyrgyzstana veröffentlicht wurde – nur einen Tag vor seinem Staatsbesuch in der zentralasiatischen Nation.

Während seines Aufenthalts wird Xi auch an der 19. Sitzung des Rates der Staatschefs der Shanghai Cooperation Organization (SCO) teilnehmen, die in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek stattfinden wird.

Da sich die bilateralen Beziehungen vor dem Hintergrund einer zunehmend unberechenbaren internationalen politischen Lage bewährt hätten, nannte Xi die beiden Länder wirklich gute Nachbarn, Freunde, Partner und Brüder. Ihr gegenseitiges politisches Vertrauen festige die bilateralen Beziehungen, sorge für eine pragmatische Vertiefung der Zusammenarbeit und einen immer engeren kulturellen und zwischenmenschlichen Austausch.

Angesichts der Tatsache, dass die Welt vor großen Veränderungen stehe, die es in diesem Ausmaß seit mindestens einem Jahrhundert nicht mehr gegeben habe, sollten China und Kirgisien sich die Hände reichen, um die Herausforderungen zu bewältigen, schrieb Xi. Er wolle diesen Besuch nutzen, um mit dem kirgisischen Präsidenten Sooronbay Jeenbekov eine Blaupause für die künftige Entwicklung der umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen beiden Ländern zu entwerfen sowie die bilaterale Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen in eine neue Phase zu führen.

Der chinesische Staatspräsident betonte, dass China dazu bereit sei, mit Kirgisien das strategische gegenseitige Vertrauen zu stärken, sich weiterhin bei Fragen im Zusammenhang mit den Kerninteressen des jeweiligen Landes gegenseitig fest zu unterstützen und die gemeinsamen strategischen Sicherheits- und Entwicklungsinteressen zu wahren.

Xi forderte von beiden Seiten eine Stärkung der Zusammenarbeit beim gemeinsamen Bau der Seidenstraßen-Initiative, eine stärkere Abstimmung ihrer Entwicklungsstrategien, eine Intensivierung der Partnerschaft in den Bereichen Landwirtschaft, Infrastrukturbau und Konnektivität sowie die Förderung von Handel und Investitionen. Er betonte, dass beide Länder die Sicherheitszusammenarbeit verstärken sollten, um die „bösen Kräfte“ des Terrorismus, des Separatismus und des Extremismus sowie des Drogenhandels und der grenzüberschreitenden Kriminalität zu bekämpfen und so ein sicheres Umfeld für Harmonie und Stabilität in der Region zu schaffen.

Xi forderte die beiden Länder auf, den kulturellen Austausch zu erweitern, um noch engere Bindungen zwischen den Menschen aufzubauen, forderte sie aber auch auf, gemeinsam die Grundnormen für die internationalen Beziehungen auf der Grundlage der Ziele und Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen zu wahren, den Multilateralismus zu wahren, die wirtschaftliche Globalisierung voranzutreiben und den Aufbau einer neuen Art von internationalen Beziehungen sowie einer Gemeinschaft mit gemeinsamer Zukunft für die Menschheit zu fördern.

Chinas Staatspräsident lobte die bedeutende Rolle der Shanghai Cooperation Organization bei der Förderung von regionaler Stabilität und Wohlstand. Kirgisien hatte nach dem SCO-Gipfel von Qingdao im vergangenen Jahr die rotierende Präsidentschaft des regionalen Bündnisses von China übernommen.

Er vertraue darauf, dass der Gipfel von Bischkek zu fruchtbaren Ergebnissen führen und der SCO dabei helfen werde, größere Fortschritte zu erzielen und den Menschen in der gesamten Region mehr Nutzen zu bringen, so Xi weiter.

 

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