Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) haben vor den Einflüssen von El Niño und La Niña auf die Agrarwirtschaft gewarnt.
Auf einer Konferenz zur Koordinierung der Katastrophenbekämpfung am Mittwoch in Rom riefen sie alle Staaten und Regionen dazu auf, ihre Vorbeugungsmaßnahmen zu verstärken.
Nach Einschätzungen der Organisationen sind über 100 Millionen Menschen von den Auswirkungen der Klimaphänomene betroffen, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. In diesem Fall würden vier Milliarden US-Dollar benötigt, um die humanitäre Nachfrage zu decken, fast 80 Prozent davon für die Lebensmittelsicherheit und die Agrarwirtschaft.