Die Ministerkonferenz zum 20. Jubiläum des Vertrags über das umfassende Verbot von Atomtests ist am Montag im österreichischen Wien abgehalten worden. Der chinesische stellvertretende Außenminister Li Baodong hat in seiner Rede mehrere Standpunkte zur Förderung des frühzeitigen Inkrafttretens des Vertrages aufgestellt, dabei nannte er vor allem Sicherheitsaspekte, internationale Rüstungskontrolle und den Aufbau eines internationalen Überwachungssystems.
Erstens solle die umfassende Sicherheit realisiert werden. Die Grundlage für die Existenz und Verbreitung der Atomwaffen solle beseitigt werden, um eine politische Grundlage für das Inkrafttreten zu schaffen. Zweitens sollten die Autorität und Gültigkeit der internationalen Rüstungskontrolle und des Nichtverbreitungssystems garantiert werden. Drittens sollten die fünf Atomländer eine vorbildliche Rolle spielen. Nicht zuletzt solle der Aufbau des internationalen Überwachungssystems gefördert werden, um die technische Unterstützung für das Inkrafttreten des Vertrags zu gewährleisten, so Li weiter.
An der Konferenz nahmen Minister und Vertreter aus über 60 Staaten, darunter China, den USA, Russland und Frankreich teil.