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Für eine saubere und nachhaltige Zukunft

Von Tang Xinhua  ·   2015-09-18  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Zusammenarbeit
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Die chinesisch-amerikanische Zusammenarbeit bei sauberen Energien und im Umweltschutz ist ein Modell für die gemeinsame Bekämpfung des globalen Klimawandels 

LP Amina ist ein Unternehmen für Umwelttechnik in North Carolina, das eigene Lösungen für Emissionssenkungen in Kohle- und Gaskraftwerken anbietet. Das Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, die verhindert, dass größere Kohlenstaubpartikel in Kessel eindringen können. So kann der Stickoxid-Ausstoß um 15 Prozent gesenkt werden, die Umweltverschmutzung durch Kohlekraftwerke verringert sich deutlich und gleichzeitig werden mehr Arbeitsplätze in der Fertigungsindustrie geschaffen.  

2011 wurde das Chinesisch-Amerikanische Forschungszentrum Saubere Energien (CERC) gegründet. LP Amina war Teil dieser Initiative und baute einen Kohlestaubabscheider mit seiner neuartigen Technologie im Kraftwerk Fengtai in der Provinz Anhui ein. Die positiven Ergebnisse waren bald nicht mehr zu übersehen und führten dazu, dass das Produkt vom chinesischen Markt positiv aufgenommen wurde. Seitdem hat sich LP Amina ein festes Standbein im Land erobert. CERC hat auch anderen transnationalen Unternehmen zu Erfolg auf dem chinesischen Markt verholfen.  

Die erste Phase des CERC (2011-2015) nähert sich nun ihrem Ende. In dieser Zeit hat die chinesisch-amerikanische Forschungs- und Entwicklungskooperation zahlreiche Früchte getragen. Dazu zählen beispielsweise die Produktion sauberer Kohle, mit erneuerbaren Energien betriebene Fahrzeuge und energieeffizientes Bauen. Im November 2014 verkündeten Chinas Präsident Xi Jinping und US-Präsident Barack Obama ihre Unterstützung für eine zweite Phase des CERC (2016-2020). Sie kamen überein, mit Hilfe von staatlichen und unternehmerischen Anlageinstrumenten nicht unter als 2 Milliarden US-Dollar in die Hauptentwicklung zu investieren sowie „Energie und Wasser" als neue Kooperationsfelder hinzuzufügen.  

Das CERC ist eine der Erfolgsgeschichten der Kooperation bei sauberen Energien und im Umweltschutz.  Die Regierungschefs beider Länder betrachten den Klimawandel als ein strategisches Problem der bilateralen Beziehungen und haben diesbezüglich eine umfassende und intensive Zusammenarbeit auf den Weg gebracht. Ein Rahmen, der das ganze System umspannt, sowie Mechanismen und Vorgehensweisen nehmen nun in der Kooperation bei Klima- und Umweltfragen Gestalt an.  

Rahmen und Mechanismen 

Die chinesisch-amerikanische Kooperation findet in einem verbindlichen und flexiblen Rahmen und mit ebensolchen Mechanismus statt.  

2013 wurde die chinesisch-amerikanische Arbeitsgruppe Klimawandel (CCWG) ins Leben gerufen, um den politischen Dialog zu intensivieren und die praktische Zusammenarbeit zu erleichtern. Beide Länder einigten sich in diesem Jahr auf Umsetzungspläne für fünf Initiativen der CCWG. Dazu zählen die Schadstoffreduzierung bei schweren Nutzfahrzeugen, Smart Grids, die Kohlenstoffbindung, -nutzung und -abscheidung, die Sammlung und das Management von  Treibhausgasdaten sowie die Energieeffizienz in Gebäuden und der Industrie.  

Im vergangenen Jahr gingen drei weitere Initiativen an den Start: Klimawandel und Fortwirtschaft, umwelt- und klimafreundliche Städte, effiziente Industriekessel und Kraftstoffumwandlung. Beide Seiten bekräftigen die 2013 von Xi und Obama getroffene Vereinbarung über Flurkohlenwasserstoffe (FKW) und versprachen, landesweit aktiv zu werden und die bilaterale Zusammenarbeit zu fördern, um bei der allmählichen Abschaffung der FKW nennenswerte Fortschritte zu erzielen. Sie einigten sich außerdem darauf, ihren politischen Dialog zu verstärken, Informationen auszutauschen und bei ihren Plänen zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen nach 2020  zusammenzuarbeiten. Für 2015 liegt die Priorität der CCWG auf den globalen Klimaverhandlungen in Paris. Geplant sind bilaterale und internationale Konferenzen, um die Chancen auf ein erfolgreiches Abkommen zu erhöhen.  

Während des Strategischen Wirtschaftsdialogs im Jahr 2008 unterzeichneten China und die USA eine für zehn Jahre gültige Rahmenvereinbarung zur Kooperation im Bereich Energie und Umwelt, die diverse Regierungsbehörden involviert. Zu den Kooperationsschwerpunkten zählen Elektrizität, Wasser, Luft, Verkehr, Feuchtgebiete, Naturschutzgebiete und Schutzzonen sowie Energieeffizienz.  

Die "Chinesisch-Amerikanischen Öko-Partnerschaften" sind Teil der Rahmenvereinbarung. Zweck dieser Plattform ist der Aufbau spezifischer Paarbeziehungen zwischen den jeweiligen Lokalregierungen und Behörden beider Länder. Das Programm soll Lokalregierungen, Unternehmen, akademische Kreise, Institute, Verwaltungsorgane und Ausbildungsinstitutionen sowie weitere Organisationen dazu anregen, auf freiwilliger Basis Kooperationspartnerschaften im Bereich Umweltschutz einzugehen. Beim siebten Strategischen Wirtschaftsdialog in Washington im Juni dieses Jahres gab das chinesisch-amerikanische Sekretariat sechs neue Öko-Partnerschaften bekannt.  

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