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„Verlagsbranche soll jungen Hongkongern positive Werte vermitteln“

Von Zhao Piao  ·   2019-08-23  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Hongkong;Buchmesse
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Li Jiaju, Präsident der Hong Kong Publishing Federation. (Foto: Beijing Rundschau/Shi Gang)

„In den letzten Tagen haben einige radikale Demonstranten durch Gewaltanwendung die soziale Ordnung in Hongkong gestört, worüber viele Persönlichkeiten aus dem Publikationswesen in Hongkong zutiefst besorgt sind“, sagte Li Jiaju, Präsident der Hong Kong Publishing Federation, als er am 21. August die 26. Internationale Buchmesse in Beijing besuchte. Li erklärte weiter, dass die Verlagsgemeinschaft in Hongkong nachdrücklich die gewaltsamen Vorfälle verurteile und hoffe, dass die Unruhen und Gewalttaten in Hongkong bald ein Ende fänden und die gesellschaftliche Ordnung in der Sonderverwaltungszone wiederhergestellt werden könne. 

Die chaotische Situation habe die Verlagsbranche in Hongkong stark beeinflusst. Li Jiaju sagte, dass die Zeit während der Sommerferien eigentlich die Hauptsaison für den Buchverkauf sei. Aufgrund der häufigen Demonstrationen sowie gewalttätiger Ausschreitungen hätten jedoch viele Buchhandlungen geschlossen werden müssen und die Verkaufszahlen seien stark zurückgegangen. Darüber hinaus sei die Hongkonger Buchmesse auch stark betroffen. Laut Li zieht die Hongkonger Buchmesse als jährliches Kulturereignis jedes Jahr mehr als eine Million Besucher an. In diesem Jahr jährt sich die Hongkonger Buchmesse zum 30. Mal. Die Verlagsbranche sei bereit, den Lesern umfangreiche Leseaktivitäten und gute Erinnerungen zu bieten. Jedoch sorgten die anhaltenden, teils gewaltsamen Demonstrationen für einen Rückgang der Besucherzahlen. „Das Schmerzlichste ist, dass die Buchmesse als ein kulturelles Ereignis dem Volk dienen soll. Jetzt wagen es die Leute jedoch nicht, an der Buchmesse teilzunehmen. Die Aktivitäten vieler Autoren und Verlage sind ebenfalls betroffen", sagte Li. 

Li verurteilte die Handlungen einiger radikaler Demonstranten, die die Nationalflagge entehrt hätten, aufs Schärfste. „Alle Hongkonger dürfen ihre Forderungen friedlich und vernünftig ausdrücken, aber eine offensichtliche Beleidigung des nationalen Emblems und der Nationalflagge ist eine Bedrohung des Prinzips ‚Ein Land, zwei Systeme‘ und zugleich eine Herausforderung der Autorität der Zentralregierung. Es ist absolut untragbar und inakzeptabel.“ Die Hong Kong Publishing Federation und die Verlagsbranche hoffen, dass Hongkong die normale Ordnung so bald wie möglich wiederherstellen und dass man mit einer rationaleren Haltung nach einer Lösung des Problems suchen könne. 

Li Jiaju sagte, dass durch diese Vorfälle viele Menschen die Dringlichkeit erkannt hätten, die Ideen und die Weltanschauung der jüngeren Generation von Hongkong zu verstehen. Er verriet, dass die Verlagsbranche in Hongkong darüber diskutiere, in der zweiten Jahreshälfte sowie in Zukunft allgemein qualitativ hochwertigere Bücher mit positiven Weltanschauungen für Jugendliche unterschiedlichen Alters bereitzustellen. 

In diesem Jahr nahm die Verlagsbranche Hongkongs zum neunten Mal an der Beijinger Internationalen Buchmesse teil. Anwesend sind insgesamt 66 Verlagshäuser, Drucker und E-Book-Unternehmen aus Hongkong, die fast 2.000 ausgewählte Qualitätsbücher präsentieren. Li Jiaju sagte, dass der Verlagsmarkt in Hongkong zwar klein sei, dafür aber über den Vorteil der Zweisprachigkeit verfüge und die östlichen und westlichen Kulturen integriere, daher gebe es einen großen Spielraum zur Kooperation mit dem chinesischen Festland auf dem Gebiet Urheberrechte und Marktöffnung. 

Li Jiaju ist der Ansicht, dass Hongkong und das Festland den Austausch in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft und Kultur kontinuierlich vertieft und unzertrennliche Verbindungen hergestellt haben. Mit dem Aufbau des großen Buchtgebiets von Guangdong, Hongkong und Macao eröffneten sich der Verlagsbranche in Hongkong zudem neue Möglichkeiten. Alle Gesellschaftskreise Hongkongs schätzten die vielfältigen Möglichkeiten des Austauschs mit dem Festland. Man hoffe, dass die Hongkonger Gesellschaft frühzeitig wieder Frieden finde und sich bei Differenzen einer inklusiven und rationalen Haltung bediene, um Probleme zu lösen. 

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Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24, 100037 Beijing, Volksrepublik China


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