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China leistet weltweit den größten Beitrag zur globalen Begrünung

Von Wu Yuejun  ·   2019-02-25  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Umweltschutz;China
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Kürzlich wurde in der letzten Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Sustainability ein Artikel veröffentlicht, der besagt, dass mehr als 25 Prozent der von 2000 bis 2017 geschaffenen globalen Grünfläche aus China stammten und Chinas Beitrag zum globalen Grünflächenwachstum somit der höchste der Welt sei.  

Wu Yuejun, Reporterin der chinesischen Tageszeitung People’s Daily, hat den Hauptverantwortlichen des Forschungsprojekts, Prof. Ranga B. Myneni an der Abteilung für Erde und Umwelt der Boston University, und den führenden Studienautor, Chen Chi, einen Doktoranden an der Abteilung für Erde und Umwelt der Boston University, interviewt. 

„Nachdem wir die Zunahme der Grünfläche auf der Erde beobachtet hatten, glaubten wir zunächst, dass die Umweltfaktoren wie die Klimaerwärmung das Pflanzenwachstum gefördert haben. Die Analyse relevanter Daten zeigte jedoch, dass China mit der Aufforstung und der intensiven Landwirtschaft einen großen Beitrag zum globalen Grünflächenwachstum geleistet hat“, sagte Prof. Myneni. 

„Die Tendenz der globalen Begrünung stimmt gut mit der Verteilung der primären Nettoproduktivität globaler Feldfrüchte überein. Der Blattflächenindex in Entwicklungsländern wie China ist am deutlichsten gestiegen,“ sagte Chen Chi und er fügte hinzu, dass die globale Grünfläche zwischen 2000 und 2017 um 5 Prozent gestiegen sei. China und Indien seien dabei etwa für 1/3 des globalen Grünflächenwachstums verantwortlich gewesen, obwohl die terrestrische Vegetationsfläche beider Länder zusammen nur rund 9 Prozent der weltweiten Gesamtmenge ausmache. „Chinas Anteil am globalen Grünflächenwachstum beträgt dabei alleine etwa 1/4, was erstaunlich ist.“ 

„Diese Entdeckung widerspricht dem, was man ursprünglich erwartet hatte. Es sind die Entwicklungsländer wie China, die durch Aufforstung und verbesserte landwirtschaftliche Effizienz eine dominierende Rolle bei der globalen Begrünung spielen, und nicht etwa die Industrieländer, wie jeder dachte“, sagte Chen Chi. Er fügte hinzu, dass Chinas Beitrag zu 42 Prozent aus der Aufforstung und zu 32 Prozent aus der intensiven Landwirtschaft stamme. Die intensive Landwirtschaft ermöglicht es den Menschen, auf derselben Fläche mehr Feldfrüchte anzubauen, und forstwirtschaftliche Aktivitäten wie die großflächige Aufforstung in der nördlichen Hemisphäre verkörpern auch die Bedeutung menschlicher Faktoren. In China wächst beispielsweise die Fläche der künstlich bewirtschafteten Wälder um 29 Prozent schneller als die Fläche der natürlich wachsenden Wälder. „Dies spiegelt auch die hohe Wertschätzung Chinas für den Aufbau einer ökologischen Zivilisation und für eine nachhaltige Entwicklung wider.“ 

„China ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Begrünung der Erde effizient vorangetrieben werden kann.“ Prof. Myneni meinte, „die chinesische Regierung hat den Aufbau einer ökologischen Zivilisation nachdrücklich vorangetrieben, mehrere Aufforstungsprojekte durchgeführt und sich für die Begrünung des Landes eingesetzt.“ Er sagte weiter, dass China mit der voranschreitenden Entwicklung von Wissenschaft und Technologie in der Zukunft noch fortschrittlichere landwirtschaftliche Hilfsmittel und Managementmethoden anwenden werde, um das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zu erreichen. „Dies führt auch dazu, dass China zu einer noch wichtigeren Kraft beim globalen Aufbau der ökologischen Zivilisation wird.“ 

„China hält am Weg der grünen und nachhaltigen Entwicklung fest und demonstriert das Verantwortungsbewusstsein eines großen Landes.“ Chen Chi ist von dem Gedanken, dass „klare Flüsse und grüne Berge im Grunde genommen so wertvoll wie Berge aus Gold und Silber sind“, beeindruckt und glaubt, dass dieses wichtige Entwicklungskonzept für den Schutz der ökologischen Umwelt und die Erreichung einer grünen Entwicklung von großer Bedeutung sei. „China hat eine Reihe wichtiger Umweltprojekte zum Schutz der Umwelt und zur Ausweitung des Waldgebiets umgesetzt, wie etwa Schutzwälder in Nord-, Nordost- und Nordwestchina (auch Grüne-Mauer-Projekt genannt), den Schutz der natürlichen Wälder im Allgemeinen und die Begrünung des Taihang-Gebirges. Durch diese Maßnahmen wird die Desertifikation von Land wirksam reduziert, die Luftverschmutzung verringert und der Klimawandel verlangsamt. Außerdem leistet China dadurch einen essentiellen Beitrag für die weitere Förderung der Zunahme von Grünflächen.“ 

  

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