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China auf 2. Platz

  ·   2018-10-25  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Forschung;Wissenschaft
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 China ist in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der „Research Fronts 2018“ weltweit führend in 32 von 138 Forschungsthemen in wegweisenden Natur- und Sozialwissenschaften. Insgesamt belegt China den zweiten Platz nach den USA.


Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von Forschungsfronten - einem Cluster von hochzitierten Papieren über einen Zeitraum von fünf Jahren -, die dazu beitragen können, Bereiche zu bestimmen, in denen Schlüsselarbeit geleistet wird und die Wissenschaft am aktivsten ist. Dies ermöglicht Forschern und Beamten, wissenschaftliche Trends und Bereiche möglicher Zusammenarbeit zu identifizieren. Letztes Jahr führte China in dem Bericht, der gemeinsam vom Institut für Wissenschaft und Entwicklung der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und „Clarivate Analytics“, einem globalen Analyse-Unternehmen, erstellt wurde, 25 Themen an. Der Bericht wird seit 2014 jährlich veröffentlicht. Dieses Jahr waren die USA in 82 Themen führend. Deutschland und Großbritannien rangieren auf den Plätzen drei und vier und belegen in jeweils sechs beziehungsweise vier Kategorien die Topplätze.

Zhang Tao, Vizepräsident der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS), sagte, China müsse die Grundlagenforschung stärken und Durchbrüche in den Grenzwissenschaften hin zu einer globalen technologischen Führungsmacht machen. „Unsere wissenschaftliche Entwicklung hat eine neue Ära eingeleitet", sagte er und fügte hinzu, dass das Erfassen zukünftiger Forschungstrends in Schlüsselbereichen entscheidend sei, um die nationalen Innovations- und Entwicklungsstrategien zu verwirklichen. Die Forschungsbereiche des Berichts sind in zehn große Bereiche unterteilt. Von diesen führen die USA in acht hinsichtlich Forschungstätigkeit und Einfluss, während China in zwei Kategorien führt: Chemie/Materialwissenschaften und Mathematik/Informatik. Die Chemie/Materialwissenschaften sind jedoch ein hart umkämpftes Gebiet zwischen China und den USA, denn beide Länder sind hier äußerst aktiv und einflussreich. China hat im Jahr 2018 einen leichten Vorsprung gegenüber den USA. In Bereichen wie klinische Medizin, Astronomie und Astrophysik liegt China jedoch deutlich hinter den USA zurück. Es müsse auch mehr Aufwand in die Erforschung von Wirtschaft, Psychologie und anderen Bereichen der Sozialwissenschaften investieren, so der Bericht.

Chen Runsheng, ein CAS-Biophysiker und Akademiker, sagte, dass Wissen über Grenzwissenschaften und globale wissenschaftliche Trends den Nationen dabei helfen könne, die Vorteile neuer Technologien zu nutzen und neue Herausforderungen anzugehen. „Die Grenze zwischen der Nutzung von Biotechnologie, um der Gesellschaft zu nutzen oder zu schaden, ist jetzt immer dünner geworden", sagte Chen.

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