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Gipfel zur Stärkung der Beziehungen zu Afrika

  ·   2018-08-27  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: China;Afrika;FOCAC
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Skulpturen eines Riesenpanda und eines afrikanischen Elefanten werden anlässlich des bevorstehenden Forums zur China-Afrika-Kooperation in Beijing am 22. August 2018 in Szene gesetzt. [Foto/IC] 

Das Forum für China-Afrika-Kooperation (FOCAC), das seit seiner Gründung im Jahr 2000 als Modell für die Süd-Süd-Kooperation fungiert, werde weiterhin eine wichtige Plattform für den gemeinsamen Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit sein, sagten Diplomaten und Forscher. 

Auf dem dritten FOCAC-Gipfel, der vom 3. bis 4. September in Beijing stattfindet, treffen sich Führungskräfte aus China und Afrika, um Freundschaften zu erneuern und Partnerschaften unter dem Motto China und Afrika: Auf dem Weg zu einer noch stärkeren Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft durch Win-Win-Kooperation zu diskutieren. 

Sun Baohong, chinesischer Botschafter in Kenia, sagte, dass der bevorstehende FOCAC-Gipfel in Beijing eine neue Etappe in den Beziehungen zwischen China und Afrika markieren würde, da er für die zukünftige Entwicklung der beiden Nationen wegweisend sei. 

Das Gipfeltreffen wird auch dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen China und Afrika koordinierter und ausgewogener zu gestalten und die Süd-Süd-Zusammenarbeit weiter zu fördern. 

Achene Boukhelfa, algerischer Botschafter in China, sagte, die traditionelle Freundschaft zwischen China und afrikanischen Ländern habe eine lange Geschichte und basiere immer auf gegenseitigem Respekt, gegenseitigem Nutzen, Nichteinmischung in innere Angelegenheiten und Win-Win-Kooperation. 

Boukhelfa forderte eine weitere Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Technologie und Infrastrukturbau, sagte aber, dass er sicher sei, dass sowohl China als auch Afrika eine gemeinsame Zukunft haben. 

Boukhelfa sagte, dass seit April 2017 Eisenbahn-  und Autobahnstrecken in Afrika, welche mithilfe von China finanziert und gebaut wurden, beide nun eine Gesamtlänge von 5.000 Kilometer überschritten hätten.  

Der ehemalige Vize-Außenminister He Yafei sagte, die Seidenstraßen-Initiative habe Unterstützung und aktive Beteiligung aus afrikanischen Ländern gewonnen. 

China habe Vereinbarungen mit neun afrikanischen Ländern getroffen und Absichtserklärungen unterzeichnet, die Konstruktionen im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative vorsehen. Unter den Ländern würden sich Südafrika, Madagaskar und Ägypten befinden, während mehr als 20 weitere afrikanische Länder mit China Gespräche über Kooperationsabkommen führten, sagte der erfahrene Diplomat. 

Er sagte, der Gipfel stelle den Erfolg der Win-Win-Kooperation zwischen verschiedenen Zivilisationen dar. Die Vertiefung der Handelspartnerschaft China-Afrika werde beiden Seiten wirtschaftlich zugute kommen und dazu beitragen, das regelbasierte internationale Handelssystem mit der Welthandelsorganisation im Kern zu sichern und zu konsolidieren, fügte er hinzu. 

Jin Xin, Direktor des in Beijing ansässigen China Center for Contemporary World Studies (CCCWS), sagte, dass China und Afrika ihre komplementären Stärken nutzen könnten. 

Afrika brauche den Bau von Infrastrukturen, um die regionale Vernetzung zu realisieren, damit der Kontinent zu einem Modell der Zusammenarbeit bei der Förderung der Initiative werden könne, sagte Jin. 

In den letzten 18 Jahren diente der Gipfel als chinesisch-afrikanischer Mechanismus des kollektiven Dialogs und der pragmatischen Zusammenarbeit in Bereichen wie Politik, Wirtschaft, internationale Beziehungen und Sicherheit.  

Wang Liming, Vizepräsident der chinesischen Renmin-Universität in Beijing, sagte, dass China und afrikanische Länder Weisheit und Lösungen für den Aufbau einer vernünftigeren internationalen Ordnung durch das FOCAC bereitgestellt hätten. 

Angesichts der zunehmenden Forderungen nach einer Reform des bestehenden Global-Governance-Systems, um die gemeinsamen Herausforderungen der Welt zu bewältigen, würde die China-Afrika-Kooperation neues Denkanstöße für die Lösung großer globaler Probleme liefern, sagte Wang. 

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