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US-Verteidigungsminister Mattis besucht China

  ·   2018-06-27  ·  Quelle:Radio China International
Stichwörter: US;Verteidigungsminister;Mattis
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Auf Einladung seines chinesischen Amtskollegen Wei Fenghe besucht US-Verteidigungsminister James Mattis China von Dienstag bis Donnerstag. Damit geht es um seine erste China-Reise seit seinem Amtsantritt als Pentagon-Chef vor 17 Monaten. Der letzte China-Besuch eines amerikanischen Verteidigungsministers erfolgte vor vier Jahren.

In den vergangenen Jahren waren die chinesisch-amerikanischen militärischen Beziehungen grundsätzlich stabil. Allerdings gibt es seit diesem Jahr dabei immer mehr instabile Faktoren. Zhou Bo, Direktor des Sicherheitskooperationszentrums des Büros für internationale militärische Kooperationen bei der Zentralmilitärkommission, meinte, von Ende vergangenen Jahres bis Anfang des laufenden Jahres hätten die USA in drei Berichten China stets als den „größten strategischen Konkurrenten" eingestuft. Zudem hätten die USA eine Einladung Chinas zur Teilnahme am multinationalen Militärmanöver „RIMPAC-2018" abgelehnt. Auf dem Shangri-La-Dialog im Juni 2018 habe James Mattis Vorwürfe gegen China bezüglich des Südchinesischen Meers und Taiwan erhoben.

Was die chinesisch-amerikanischen Armeebeziehungen betrifft, zeigte sich Zhou Bo als Verteidigungs- und Sicherheitsexperte allerdings nicht pessimistisch.

„Eigentlich sind Beziehungen zwischen großen Mächten komplizierte Beziehungen. Wir haben auch bemerkt, dass Verteidigungsminister Mattis auf dem Shangri-La-Dialog gemeint hatte, dass die USA alle möglichen Kooperationen mit China pflegen wollen. Die USA werden auch kontinuierlich anstreben, mit China konstruktive, ergebnisorientierte Beziehungen aufzunehmen."

Vorher hatte der Pressesprecher des Verteidigungsministeriums, Ren Guoqiang, betont, China schätze die Militärbeziehungen mit den USA und hoffe, dass die USA China entgegenkommen und sich gemeinsam mit der Volksrepublik bemühen, damit die Beziehungen beider Armeen zu einem wichtigen Stabilisator der bilateralen Beziehungen werden können.

Zhou Bo ist der Ansicht, es sollte das einstimmige Ziel der bilateralen hochrangigen militärischen Kontakte sein, durch Konsultation und Dialog Krisen unter Kontrolle zu bringen. Beide Seiten hätten die jeweiligen Fragen von Interesse erläutert. Die USA hätten ihre Anliegen zum Ausdruck gebracht, und China habe auch seine Kerninteressen geäußert. Beide Seiten würden im größten Umfang ihre Positionen und Mindestziele darstellen.

„Schwerpunktmäßig zielt dieses Treffen noch auf die bilateralen Beziehungen sowie die Situation in der Asien-Pazifik-Region ab. Hinsichtlich der Frage des Südchinesischen Meers haben China und die USA gegenseitig Vorwürfe erhoben. Ich meine, das ist auch eine gute Konsultationsmöglichkeit. Beide Seiten können ihre jeweiligen Ansichten klarstellen und das gegenseitige Verständnis kontinuierlich verstärken."

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