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Mülltrennung kommt in Gang

  ·   2017-04-01  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: China;Müll
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Um dem wachsenden Müllproblem in städtischen Gebieten zu begegnen, plant China die Sortierung von Haushaltsmüll bis 2020 in 46 chinesischen Großstädten voranzubringen. Alle öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen müssen dann Sondermüll, Küchenabfällen und recycelbare Materialien sortieren.

Bis dann sollen spezielle Politiken, Gesetze und Bestimmungen auf den Weg gebracht sein, die das verpflichtende Sortieren von Haushaltsmüll fördern. Laut Feng Liang, leitender Beamter für Ressourcenschonung und Umweltschutz bei der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reform, sagte am Freitag, dass der Recyclinganteil in diesen Städten um 35 Prozent steigen werde.

Alle Ziele sind in einem Aktionsplan für die Mülltrennung aufgelistet, der am Donnerstag gemeinsam von der Kommission und dem Ministerium für Wohnungsbau und städtische/ländliche Entwicklung herausgegeben wurde.

Das Sortieren von Haushaltsmüll, anders als Bau- und Industriemüll, umfasst das Trennen von wiederverwertbaren Materialien – Flaschen, Dosen, Kleidung, Verpackung und Papier -, Küchenabfällen und Sondermüll.

Der Plan soll in 46 Großstädten, darunter Beijing, Tianjin, Shanghai und Chongqing, den Hauptstädten aller Provinzen und ausgewählten Modellstädten, wie Handan in der Provinz Henan, umgesetzt werden.

„Detailierte Regeln zur verpflichtenden Trennung von Haushaltsmüll in diesen Großstädten werden dieses Jahr herausgegeben“, beteuert Feng.

Diese Regelungen werden jedoch nur für öffentliche Einrichtungen, wie Regierungsstellen und Schulen, oder Unternehmen, wie Restaurants und Einkaufszentren, verpflichtend sein. Aber auch Wohngemeinschaften werden zum Mitmachen ermuntert.

Das Abschneiden bei der Mülltrennung wird sich auf die Bewertung der einzelnen Regierungseinheiten auswirken. Jenen, die die Ziele nicht erreichen, werden laut dem Aktionsplan Strafen drohen.

Mit dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt hat auch der Haushaltsmüll in den Großstädten zugenommen, der nun die Umwelt bedroht und die städtische Entwicklung hemmt. Um das Problem anzugehen, hat die Zentralregierung die Mülltrennung bereits vor 16 Jahren gefördert, doch die Ergebnisse konnten die Erwartungen der Öffentlichkeit bislang nicht erfüllen.

In seinem Arbeitsbericht der Regierung von März betonte Ministerpräsident Li Keqiang die wichtige Bedeutung der Mülltrennung.

Xu Haiyun, Chefingenieur beim China Urban Construction Design and Research Institute, beschreibt, um den Recyclinganteil von Haushaltsmüll zu erhöhen, „muss dringend ein kompletter Kreislauf von der Müllsortierung bis zur Endverarbeitung aufgebaut werden“.

Seiner Meinung nach sei Politik alleine nicht genug und die direkte finanzielle Unterstützung für Unternehmen in diesem Sektor notwendig, beispielsweise durch Steuererleichterung.

Wang Jianchao, der eine Firma in Chengdu in der Provinz Sichuan betreibt, die sortierten Haushaltsmüll von Anwohnern kauft, sagt, dass sein Geschäft durch den Aktionsplan wachsen könnte.

Das Unternehmen brauchte fünf Jahre, um 200.000 Haushalte für eine Teilnahme zu gewinnen. Doch er erwarte, dass es jetzt schneller gehe, „denn einige Bezirksregierungen haben uns bereits kontaktiert“, erzählt er.

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