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Kontroverse über Mautgebühr für Chinas Route 66

  ·   2016-05-11  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Hebei;Kontroversen;Route 66
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Eine Panoramastraße durch das Grasland des Kreises Zhangbei in Zhangjiakou (Provinz Hebei) sorgt nach der Ankündigung der Lokalregierung, für die Benutzung eine Mautgebühr für Fahrzeuge zu erheben, für heftige Kontroversen. Das berichtete die Beijing Youth Daily. 

Nach Angaben der Kreisregierung von Zhangbei wurde die Gebühr auf 50 Yuan (7,7 US-Dollar) festgelegt und trat zum 1. Mai in Kraft. Bestimmte Besucher haben Anspruch auf Sonderkonditionen und genießen Ermäßigungen und kostenlosen Zutritt.

In dem Dokument hieß es, dass die Lokalregierung enorme Summen in den Bau der Straße investiert habe und weiterhin Geld in den verstärkten Aufbau der Infrastruktur, in Sanierung und in Instandhaltung stecke. Die Entscheidung sei nach einer Anhörung und der Bewilligung durch die Kreisregierung gefallen, hieß es.

Die “Grasland-Himmelsstraße”, auch als Chinas Route 66 bezeichnet, ist für ihre faszinierende Landschaft bekannt, die sich am besten bei einer Autofahrt genießen lässt. Nach Ansicht von Experten ist es jedoch unangebracht, eine Gebühr für Fahrzeuge zu erheben.

Ma Xiaolong, Direktor des Instituts für Regionale Tourismusplanung und -entwicklung an der chinesischen Tourismusakademie, erklärte gegenüber der Zeitung, dass es sich um eine staatliche Straße und keine Schnellstraße handle, daher sollte sie auch von allen kostenlos genutzt werden können.

Es mache keinen Sinn, dass die Lokalregierung erst dann darüber nachzudenken begann, die Straße zu einer Touristenattraktion zu machen und Gebühren zu erheben, als Leute sie bereits befahren und die Schönheit der Landschaft gelobt hatten, erklärte Ma.

Die Lokalregierung sei zu Instandhaltungsarbeiten verpflichtet, um die Verkehrssicherheit zu garantieren und sollte keine Gebühren für zusätzliche Dienstleistungen erheben, die sie freiwillig anbiete, ohne dass sie von Besuchern darum gebeten worden sei, so Ma weiter.

Wenn die Lokalregierung eine Straße bauen und sie zu einer Sehenswürdigkeit machen wolle, sollte sie für den normalen Verkehr eine Alternative anbieten und niemanden dazu zwingen, eine Eintrittskarte zu kaufen, forderte der Experte.

Laut Zeitungsbericht investierte der Kreis Zhangbei im September 2012 325 Millionen Yuan in den Bau der 132,7 Kilometer langen Nationalstraße. Tourismusbehörden auf Landes- und Provinzebene bewerben die Straße auf ihren Websites als landschaftliche Sehenswürdigkeit, aber laut Bericht ist es unklar, wann sie offiziell zu einem Touristenziel erklärt wurde.

 

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