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„Der Logik der Geschichte folgen“ – Xi Jinpings wichtige Rede beim Asienforum 2018

Von Marc-Stephan Arnold  ·   2018-04-10  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Boao;Xi Jinping
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Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat am Dienstag auf der Eröffnungszeremonie des Asienforums in Boao eine wichtige Grundsatzrede gehalten. Xi rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, der „Logik der Geschichte“ zu folgen und eine Schicksalsgemeinschaft der Menschheit zu gründen. 

 

„Der Logik der Geschichte folgen“ 

Xi erläuterte in seiner Rede zunächst den Reform- und Öffnungsprozess Chinas während der letzten 40 Jahre. "Heute kann das chinesische Volk mit großem Stolz sagen, dass die Reform und Öffnung – Chinas zweite Revolution, wenn man so will – nicht nur das Land tiefgreifend verändert, sondern auch die ganze Welt stark beeinflusst hat", sagte der chinesische Staatspräsident. 

China habe während seiner gesamten Geschichte den Rest der Welt immer mit offenen Armen empfangen, erklärte Xi. Heute stehe die gesamte Welt vor großen Herausforderungen. "Das wichtigste ist, dass jedes Land oder jede Nation – um eine Verjüngung zu erreichen – in ihrem Streben nach Fortschritt und Entwicklung sowohl der Logik der Geschichte als auch dem Trend der Zeit folgen muss", sagte Xi. "Chinas Reform und Öffnung entspricht dem Wunsch der Menschen nach Entwicklung, Innovation und einem besseren Leben. Es entspricht auch dem globalen Trend zu mehr Entwicklung, Zusammenarbeit und Frieden." 

Die Menschheit müsse sich entscheiden, welchen Weg sie von nun an einschlagen wolle, so Xi. Nur Friedfertigkeit, Kooperation, Offenheit und Vernetzung könnten den Weg in eine gemeinsame, bessere Zukunft für die gesamte Menschheit ebnen. Wer sich isoliere und von der globalen Entwicklung abschotte, werde unweigerlich in seiner Entwicklung zurückfallen, sagte der chinesische Staatspräsident.  

 

„Harmonie ohne Uniformität“ – eine gemeinsame Zukunft für die Menschheit  

Xi rief die Menschen in aller Welt dazu auf, gemeinsam an einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit zu arbeiten und Asien und die Welt friedlich, ruhig, wohlhabend, offen und schön zu gestalten. 

"Mit Blick auf die Zukunft müssen wir einander mit Respekt und auf Augenhöhe begegnen", sagte Xi. 

Xi betonte die Notwendigkeit, an einer multilateralen Weltordnung festzuhalten. Macht und Wohlstand müssten unter der internationalen Gemeinschaft gerecht verteilt werden. Eine Dominanz einzelner Mächte sei ebenso wenig erstrebenswert wie eine Nullsummen-Mentalität, sagte er.   

Ganz gleich, bis auf welches Niveau sich sein Land auch entwickelt habe – China sei keine Bedrohung, wolle die gegenwärtigen internationalen Systeme nicht umstürzen und auf keinen Fall nach einem eigenen Machtbereich streben, betonte Xi. Sein Land werde sich friedlich weiterentwickeln und seinen Beitrag dazu leisten, die internationale Ordnung aufrechtzuerhalten. 

„Ein Gürtel, eine Straße“-Initiative 

Xi sagte, dass die „Ein Gürtel, eine Straße“-Initiative zwar die Idee Chinas sei, ihre Chancen und Ergebnisse aber der ganzen Welt zugutekommen werden. 

"Da es sich um eine neue Initiative handelt, ist es ganz natürlich, dass es in der Zusammenarbeit zwischen allen Ländern unterschiedliche Auffassungen gibt. Solange die beteiligten Parteien jedoch das Prinzip der umfassenden Konsultation, des gemeinsamen Beitrags und des gemeinsamen Nutzens akzeptieren, können wir die Zusammenarbeit sicherlich verbessern und Differenzen beilegen", erklärte Xi. "Auf diese Weise können wir die ‚Ein Gürtel, eine Straße‘-Initiative – ganz im Einklang mit dem allgemeinen Trend der wirtschaftlichen Globalisierung und zum größeren Nutzen aller Völker – zur breitesten Plattform für internationale Zusammenarbeit ausbauen." 

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