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Import und Export trotzen Handelsstreit mit den USA

Von Liu Zhihua und Jing Shuiyu  ·   2019-12-09  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Außenhandel;Export
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Chinas Außenhandelsvolumen ist in den ersten elf Monaten des laufenden Jahres im Jahresvergleich um 2,4 Prozent auf 28,5 Billionen Yuan (3,7 Billionen Euro) gestiegen. Sowohl die Exporte als auch die Importe seien stetig gewachsen, hieß es von Seiten des chinesischen Zolls (GAC) am Sonntag. 

[Foto: VCG] 

Die Exporte stiegen um 4,5 Prozent auf 15,55 Billionen Yuan (2 Bio. Euro), die Importe beliefen sich auf 12,95 Billionen Yuan (1,7 Bio. Euro). Der Handelsüberschuss stieg im Berichtszeitraum somit um 34,9 Prozent auf 2,6 Billionen Yuan (ca. 335 Mrd. Euro). 

Im November erreichten die Exporte und Importe 2,86 Billionen Yuan (368 Mrd. Euro) und stiegen damit um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Importe um 2,5 Prozent auf 1,29 Billionen Yuan (166 Mrd. Euro) zulegen konnten. 

Li Kuiwen, Direktor der Abteilung für Statistik und Analyse des GAC, sagte, Chinas Außenhandel bleibe widerstandsfähig, da sich die Volkswirtschaft stabil entwickle und weiter wachse – und das trotz der Verlangsamung der Weltwirtschaft und des Handelswachstums in diesem Jahr. 

Das Importwachstum im November spiegle Chinas verbesserte Inlandsnachfrage wider, sagte Li gegenüber China Central Television. 

Die Europäische Union war von Januar bis November Chinas größter Handelspartner, das bilaterale Handelsvolumen stieg im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf 4,4 Billionen Yuan (566 Mrd. Euro). Der Verband Südostasiatischer Staaten (Association of Southeast Asian Nations, ASEAN) war mit einem Plus von 12,7 Prozent auf 3,98 Billionen Yuan (512 Mrd. Euro) der zweitgrößte. 

Das Handelswachstum im Rahmen der Seidenstraßeninitiative war höher als das Gesamtwachstum. Die Importe und Exporte mit den Volkswirtschaften erreichten in den ersten 11 Monaten 8,35 Billionen Yuan (fast 1,1 Bio. Euro). Das waren satte 9,9 Prozent mehr als im Vorjahr und 29,3 Prozent (+2,0 Prozent) des gesamten chinesischen Außenhandels, sagte der GAC. 

Im Gegensatz dazu sank Chinas Handel mit den Vereinigten Staaten von Januar bis November im Jahresvergleich um 11,1 Prozent auf 3,4 Billionen Yuan (437 Mrd. Euro). Die Exporte sanken um 8,4 Prozent auf 2,64 Billionen Yuan (339 Mrd. Euro), die Importe sanken um 19,5 Prozent auf 763 Milliarden Yuan (98,1 Mrd. Euro). Der Handelsüberschuss mit den USA sank um drei Prozent auf 1,88 Billionen Yuan (242 Mrd. Euro). 

Zu dem Rückgang des Handels zwischen China und den USA kam es, da die beiden Länder ihre Handelsstreitigkeiten noch nicht beigelegt haben. Experten gehen allerdings davon aus, dass der chinesische Außenhandel seine Expansion insgesamt fortsetzen wird. 

Qin Tai, Forscher für Makroökonomik beim Wertpapierdienstleister „Shenwan Hongyuan“, sagte, das sich die Auswirkungen des Handelsstreits auf die chinesischen Exporte im nächsten Jahr verringern könnten, da die Konsultationen zwischen China und den USA Fortschritte machen dürften. 

„Insgesamt wird erwartet, dass sowohl die Exporte als auch die Importe des Landes im Jahr 2020 ihr Wachstum fortsetzen werden“, sagte Qin in einem aktuellen Kommentar. 

Yang Changyong, Forscher an der Chinese Akademie für Makroökonomik, sagte, dass neu entstandene Geschäftsmodelle – wie etwa im Rahmen des grenzüberschreitenden E-Commerce – neue Möglichkeiten für Handelsunternehmen geschaffen und der Außenhandelsentwicklung neue Impulse gegeben hätten. 

Die GAC-Daten zeigen auch, dass sich die Außenhandelsstruktur Chinas verbessert. Der allgemeine Import- und Exporthandel stieg von Januar bis November im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent auf 16,87 Billionen Yuan (2,17 Bio. Euro) und machte 59,2 Prozent des gesamten Außenhandels aus. Das waren 1,4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 

Auch die privaten Unternehmen trugen mehr zum Außenhandel bei. Ihre Exporte und Importe beliefen sich im Zeitraum Januar bis November auf 12,12 Billionen Yuan (+ 10,4 Prozent) und hatten damit einen Anteil von 42,5 Prozent am gesamten chinesischen Außenhandel, was einem Anstieg von 3,1 Prozentpunkten entspricht. 

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