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Starker Anstieg der Inflation unwahrscheinlich

  ·   2018-10-26  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Inflation;Verbraucherpreis
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 Hochrangigen Vertretern des höchsten Wirtschaftsregulators Chinas zufolge soll trotz kurzfristiger Fluktuationen Chinas Verbraucherpreisinflation stabil bleiben, und ein umfassender Anstieg der Preise in den kommenden Monaten soll unwahrscheinlich sein.


„Das derzeitige Preisinflationsniveau bleibt stabil, und es gibt keine Anzeichen für einen kontinuierlichen Anstieg des Inflationsdrucks“, so Meng Wei, Sprecherin der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reform auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. „Während die Inflation durch saisonbedingte und andere kurzfristige Faktoren beeinflusst werden kann, bleibt das insgesamte Preisniveau wahrscheinlich größtenteils stabil.“

Chinas Verbraucherpreisindex stieg im September im Jahresvergleich um 2,5 Prozent und beschleunigte sich damit den vierten Monat in Folge, wobei die Lebensmittelpreise am stärksten seit Februar gestiegen sind, heißt es vom Staatlichen Statistikamt. Monatlich sind die Verbraucherpreise im September um 0,7 Prozent gestiegen. Die Lebensmittelpreise, die einen großen Teil der Verbraucherinflationsgewichtung ausmachen, sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,6 Prozent gestiegen.

Insgesamt dürfte die Inflation nicht stark ansteigen, so ein Beamter der Abteilung für die Überwachung der Inflationsdaten, der anonym bleiben wollte. Mit Blick auf die Zukunft könnten die Schweinefleischpreise, ein wichtiger Bestandteil der Lebensmittelpreise, von November bis Dezember in die Höhe getrieben werden, da die Nachfrage im Winter steigen könnte, aber der Anstieg sei nicht in allen Regionen wahrscheinlich, so dass der Beitrag zur Gesamtinflation unbedeutend sei, so der Beamte weiter. Um mögliche externe Schocks auf die Inlandspreise abzufedern, werde das Land die Importkanäle erweitern und sicherstellen, dass die Menge an Sojabohnen in den Reserven auf einem angemessenen Niveau ist, so dass die Lieferung der Ware sichergestellt werden könne, sagte der Beamte.

Die Äußerungen kamen in einer Zeit der Befürchtung, dass die Lebensmittelpreise durch ungünstiges Wetter und anhaltende Friktionen im Handel mit den Vereinigten Staaten nach oben getrieben werden könnten, während die Wirtschaft einem gewissen Abwärtsdruck ausgesetzt ist. „Wir sehen begrenzten Spielraum dafür, dass die Inflation stärker wird“, sagten Ökonomen der China International Capital Corp in einer Forschungsmitteilung. Das liege daran, dass wichtige Faktoren, die die Preise nach oben treiben, saisonal bedingt seien. Eine moderate Lockerung der Umweltvorschriften seit Mitte September könnte den Druck auf die Industrieproduktion schwächen, meinten sie. Was die Bedenken hinsichtlich des Drucks durch eskalierende chinesisch-amerikanische Handelsfriktionen anbelangt, die zu einem Anstieg der Preise für Sojabohnen und andere importierte Waren führen würden, könnten die Auswirkungen noch marginal sein, da das Land die Importe aus anderen Ländern erhöhen kann, um die Risiken auszugleichen, hieß es weiter.

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