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Konfuzius-Institute fallen Amerikas Strategiewechsel zum Opfer

  ·   2018-08-30  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Konfuzius-Institut;USA
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Amerikas Chinapolitik vollzieht seit dem Amtsantritt von Donald Trump einen tiefgreifenden Wandel. In ihrem ersten Bericht zur nationalen Sicherheitsstrategie definierte die amerikanische Regierung China als einen strategischen Rivalen und als revisionistische Macht. Amerikas neuester Schlag gegen chinesische Kulturinstitutionen legt ein Zeugnis davon ab. 

 

Die wiederholten Angriffe gegen die Konfuzius-Institute machen deutlich, dass es die USA nun auf die Trägerorganisationen des kulturellen Austausches abgesehen haben. Dies ist ein bemerkenswerter Wandel im Vergleich zum früheren Vorgehen, das vermehrt auf wirtschaftliche, politische und militärische Fronten abzielte und zeigt die Paranoia Amerikas in Bezug auf China.

Konfuzius-Institute sind gemeinnützige, öffentliche Bildungseinrichtungen, die Ausländern beim Erwerb der chinesischen Sprache helfen und die Kultur des Landes vermitteln. Ein Vorgehen gegen die Konfuzius-Institute aus Angst, diese könnten eine Plattform zur Infiltration sein, ist nicht das, was die Welt von einer Supermacht erwartet, die vorgibt, für Diversität einzustehen. Wenn die USA sich wirklich der Vielfalt verpflichtet fühlen, dann sollte das Land die Attacken auf die Konfuzius-Institute unterlassen.

Die Beziehungen zwischen beiden Völkern werden fortgesetzt, trotz der Aussetzung der Mechanismen zum kulturellen Austausch, die unter dem früheren Präsidenten Barack Obama in Kraft gesetzt wurden. Mehr und mehr Amerikaner besuchen die Konfuzius-Institute, da sie sich durch den Erwerb der chinesischen Sprache einen Vorteil für ihre Karriere und ihr Leben versprechen.

Durch die Bezeichnung von normalen Aktivitäten des kulturellen Austausches als Infiltration hat die amerikanische Seite ein ideologisches Schlachtfeld bereitet und kehrt zur Mentalität des Kalten Krieges zurück. Die Politik der Vereinigten Staaten zielt darauf ab, China auf politischem, wirtschaftlichem, militärischem und nun auch auf kulturellem Gebiet einzudämmen. Dies schadet den Interessen beider Völker.

Die Konfuzius-Institute sollten anhand von harten Fakten belegen, dass sie nicht an irgendwelchen Aktivitäten zur Infiltration amerikanischer Campus oder anderer Orte beteiligt sind. Sie sollten ihre Erfolge und ihren Beitrag für das Wohlergehen der ganzen Welt zur Schau stellen, um diese Vorwürfe zu entkräften.

Jedoch sollten die Konfuzius-Institute auch umsichtiger vorgehen. Zum Beispiel haben einige von ihnen Partnerschaftsvereinbarungen mit Universitäten getroffen, die bereits über eigene Fakultäten für chinesische Sprache und Literatur verfügen. Dies führt zu unnötigem Wettbewerb und Komplikationen. Andere Konfuzius-Institute konzentrieren sich auf bestimmte Gebiete und Regionen und könnten Einwohner dazu verleiten, die Absichten dieser Organisationen zu hinterfragen, von der Ressourcenverschwendung einmal abgesehen.

Nichtsdestoweniger steht den Konfuzius-Instituten eine vielversprechende Zukunft bevor, solange sie sich an ihr Leitmotiv halten, Ausländern beim Erlernen der chinesischen Sprache und Kultur zu unterstützen.

LINKS:

Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24, 100037 Beijing, Volksrepublik China


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