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Yunnan führt finanzielle Obergrenze für Bankette und Geldgeschenke ein

  ·   2018-03-27  ·  Quelle:German.people.cn
Stichwörter: Yunnan;Bankett;Hochzeit;China
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Die Behörden in Yunnan haben eine Direktive in Umlauf gebracht, wonach in ländlichen Gebieten die Kosten für Bankette auf Hochzeiten und Beerdigungen auf 200 Yuan (26 Euro) pro Tisch und Geldgeschenke auf 100 Yuan (13 Euro) pro Person beschränkt werden sollen, um gegen Maßlosigkeit anzugehen. Dies geht aus einem Bericht der China News Agency hervor. 

 

Mit der Direktive werden Bankette auch auf maximal 200 Personen oder 10 Tische (normalerweise 10 Personen pro Tisch) begrenzt. Hochzeits-Festessen dürfen nicht mehr als 12 Gänge pro Tisch haben, wobei Fleischgerichte weniger als die Hälfte der Gänge ausmachen müssen.

Mit der Direktive sollen Vorschriften zur Sparsamkeit von Parteimitgliedern umgesetzt und durch die Minderung der finanziellen Belastung in der Bevölkerung das Gefühl von Mehrwert und Zufriedenheit gestärkt werden.

Bei Hochzeitsfeiern dürfen nur das Ehepaar selbst oder ihre Kinder, bei Beerdigungen nur Ehefrau oder Ehemann der verstorbenen Person oder direkte Verwandte Gäste einladen und Geldgeschenke empfangen, heißt es in der Direktive weiter.

Bankette anlässlich eines Geburtstags, eines Schulabschlusses, einer Einberufung zum Wehrdienst, des Berufseinstiegs, Renteneintritts, eines neuen Hauses oder Umzugs sind nicht gestattet.

Teure Hochzeitsfeiern und Beerdigungen sind in einigen Teilen Chinas immer noch die Regel. Die Gastgeber sehen sich oft gesellschaftlichem Druck ausgesetzt und wollen ihr Gesicht wahren, geben für die Hochzeit die familiären Ersparnisse aus oder machen sogar Schulden, die über Jahre zurückgezahlt werden müssen.

Solche Feiern sind für die Gäste auch nicht kostenlos, denn die Gastgeber erwarten Geldgeschenke. Es kommt nicht selten vor, dass sozial schwächere Gäste sich Geld leihen, um bei der Feier nicht mit leeren Hände dazustehen und ihr Gesicht zu verlieren.

Die Direktive warnt Partei- und Regierungsmitglieder, dass die Teilnahme an dekadenten Festlichkeiten gegen Vorschriften der Partei verstößt und sie dafür belangt werden können.

Dorfkader sind dafür verantwortlich, Dorfbewohner über die neuen Vorschriften zu informieren und sie davon zu überzeugen.

Wenn Dorfbewohner trotzdem dekadente Festlichkeiten veranstalten, können die zuständigen Dorfkader verantwortlich gemacht und bestraft werden. Die Veranstalter selbst können ebenso bestraft werden.

Die Direktive wird online und offline ausgiebig diskutiert.

Laut Yang Mingxian, Parteisekretär im Dorf Wenlu im Kreis Pu’er der Provinz Yunnan, beschweren sich die Leute regelmäßig über dekadente Bankette. „Seit der Direktive gibt es nun eine Grundlage, um mit dem Problem umzugehen.“

Ein Blogger auf Sina Weibo mit dem Pseudonym „Shenyebuliaotian“ begrüßt die neuen Obergrenzen, denn die Geldgeschenke seien eine große Belastung und die Tendenz, dass die Leute wetteifern, wer das teuerste Fest veranstaltet, müsse gestoppt werden.

Manche Internetnutzer bezweifeln allerdings, dass die neuen Obergrenzen auch tatsächlich umgesetzt werden können.

Ein Nutzer mit dem Pseudonym „Student Zhangxiaobo“ ist der Meinung, die Obergrenze sei übertrieben niedrig angesetzt: „Wie viele Gänge kann man schon mit 200 Yuan zubereiten?“

Ein anderer Nutzer mit dem Pseudonym „Augur Jina“ findet, dass „Fleischgerichte“ schwer zu definieren seien. „Ist Sellerie mit Fleischstückchen ein Fleischgericht oder ein Gemüsegericht?“

Ohne nähere Erklärungen verweist die Direktive auf die örtlichen Parteibüros und Dorfkomitees, die im Rahmen der Direktive detaillierte Regeln und Anweisungen herausgeben können.

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