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Regierungskonsultationen zwischen China und Deutschland in Berlin

  ·   2018-07-10  ·  Quelle:Radio China International
Stichwörter: Deutschland;Regierungskonsultation
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Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Montagmittag gemeinsam die fünfte Runde der Konsultationen zwischen den Regierungen Chinas und Deutschlands geleitet.  

Am Montagnachmittag gaben beide Regierungschefs im Kanzleramt in Berlin eine Pressekonferenz, auf der sie die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Regierungskonsultationen informierten. 

Durch die Konsultation seien in mehreren Bereichen viele positive Ergebnisse erzielt und eine zukunftsorientierte neue Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern geschaffen worden, erklärte Li Keqiang. Während der neuen Runde der Öffnung werde China weiterhin das Marktumfeld verbessern und den Schutz des geistigen Eigentums verstärken. Im Zeitalter der Informatisierung, in dem die neue Runde der technischen Revolution stattfinde, sollten alle Seiten die technische Kooperation mit Selbstvertrauen und Aufgeschlossenheit betrachten. China und Deutschland würden durch ihre pragmatische Zusammenarbeit ihren Willen zur Wahrung des Multilateralismus und des Freihandels zeigen, sagte Chinas Ministerpräsident. 

Die beiden Seiten einigten sich auf die Vertiefung der Zusammenarbeit im kommerziellen und finanziellen Bereich. Durch multilaterale Plattformen wie die G20 solle der Handelsprotektionismus bekämpft und ein Freihandelssystem auf Grundlage der bereits existierenden, multilateralen Regelungen aufrechterhalten werden, um ein starkes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum der Weltwirtschaft zu ermöglichen. Deutschland würdigte dabei die Maßnahmen Chinas zur weiteren Öffnung seines Finanzmarktes. China hatte versprochen, den Aufbau des Finanzzentrums und des Off-Shore-Marktes für Renminbi in Frankfurt am Main weiter zu unterstützen. 

Überdies einigten sich die beiden Länder auf eine weitere Förderung der bilateralen Handels- und Investitionszusammenarbeit, um den Freihandel und einen auf Gleichberechtigung und allgemein anerkannten Regelungen basierenden internationalen Markt aufrechtzuerhalten. China lud deutsche Unternehmen dazu ein, an der ersten Internationalen Import-Expo in Shanghai teilzunehmen und ermutigte die Deutschen, in den mittel- und westchinesischen Regionen zu investieren bzw. ihre Filialen zu errichten. 

China sei bereit, gemeinsam mit Deutschland auf Grundlage des gegenseitigen Respekts und Verständnisses, des gleichberechtigten Umgangs und der fairen Konkurrenz die bilateralen Beziehungen und die Zusammenarbeit voranzutreiben um einen beiderseitigen, gemeinsamen Gewinn zu verwirklichen, fügte Li hinzu. China setze gegenwärtig auf eine weitere, umfassendere Öffnung nach außen. Sein Land werde weiterhin den Schutz des geistigen Eigentums verstärken und den freiwilligen technischen Austausch zwischen den Unternehmen unterstützen, so Li weiter. China werde niemals einen Transfer von Technologien erzwingen, erklärte Chinas Ministerpräsident. Er hoffe zudem auf gleichberechtigte und gerechte Behandlung der in Deutschland investierenden chinesischen Unternehmen durch die deutsche Seite. Überdies sollten der Export der Hightech-Produkte nach China und der Marktzugang für chinesische Unternehmen ausgeweitet werden. Sein Land wolle zudem die Zusammenarbeit mit Deutschland auf Drittmärkten verstärken, kündigte Li an. 

Außerdem wies Li darauf hin, dass China bezüglich des bevorstehenden 20. China-EU-Gipfeltreffens hohe Erwartungen habe. Dieses sollte positive Ergebnisse bei der Verhandlung über das Investitionsabkommen zwischen China und Europa bringen, sagte Li. 

Vor dem gegenwärtigen internationalen Hintergrund seien die Förderung der deutsch-chinesischen Wirtschaftskooperation sowie ein aufrichtiger und offener Austausch von größter Bedeutung, erklärte Merkel. Deutschland freue sich auf die Umsetzung der chinesischen Politik der ausgeweiteten Öffnung und begrüße eine Zunahme der Investitionen durch chinesische Unternehmen. Anlässlich des deutsch-chinesischen Jahres für kulturellen Austausch im kommenden Jahr sollte selbiger zwischen beiden Ländern vergrößert werden. Ihr Land werde eine gemeinsame Erklärung im Rahmen des China-EU-Gipfeltreffens unterstützen und hoffe auf Fortschritte bei der Verhandlung über das Investitionsabkommen zwischen China und Europa, erklärte die Bundeskanzlerin weiter. 

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