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Ein gutes Jahr für China und Österreich

Von Wolfgang Kuhn  ·   2016-12-06  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Österreich;China
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Zum Jahresende schauen China und Österreich zurück auf ein erfolgreiches 2016 und blicken dem kommenden Jahr mit Optimismus entgegen. 

Das Jahr des Affen neigt sich langsam dem Ende entgegen - zumindest nach westlicher Zeitrechnung ist 2016 langsam Geschichte. Und ganz nach dem chinesischen Tierkreiszeichen war es in der Tat ein bewegtes Jahr, zumindest dann, wenn man das Geschehen auf der internationalen Bühne betrachtet. 

Vergleichsweise stabil verliefen 2016 die österreichisch-chinesischen Beziehungen. Hier gab es genau genommen etwas zu feiern, denn immerhin markierte 2016 das 45-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. „Die Bilanz fällt aus unserer Sicht sehr positiv aus. China zählt heute zu den wichtigsten Partnern Österreichs und Europas, und auch für die Zukunft sehen wir enormes Potential für beide Seiten", kommentierte beispielsweise die österreichische Gesandte Regina Figl das freudige Ereignis. Auch Botschafterin Irene Giner-Reichl unterstrich die Bedeutung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern: „Unsere Beziehungen sind sehr gut und vor allem von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Sie spiegeln aber auch die Realität der Größenverhältnisse wider, insbesondere im politischen Bereich. Was die Wirtschaftsbeziehungen betrifft, sehe ich gerade bei Investitionen noch viel Raum nach oben." 

In dieser Beziehung zeigten sich die österreichischen Wirtschaftsvertreter zufrieden mit dem zu Ende gehenden Jahr: „Aktivitäten chinesischer Unternehmen im Ausland gewinnen – unterstützt durch diverse Internationalisierungsinitiativen – an Bedeutung. Chinesische Investoren zielen dabei nicht mehr nur auf die Erschließung von Rohstoffen ab, sondern vermehrt auf den Zugang zu neuen Märkten und Technologien", kommentierte Martin Glatz, der österreichische Wirtschaftsdelegierte in Beijing. Das AußenwirtschaftsCenter Peking zieht eine zufriedene Bilanz und verweist dabei vor allem auf die Topthemen Wintersport und Tourismus. Mit einem Austria Showcase konnte man verstärkt auf die Wintersportdestination Österreich aufmerksam machen. 

Als Erfolg gilt auch eine abgeschlossene Kooperation zwischen dem Österreichischen Skisportverband ÖSV und dem chinesischen Skiverband: Beim China-Besuch einer vom Skiverbands-Präsidenten Peter Schröcksnadel und ÖOC-Präsidenten Karl Stoss angeführten Delegation wurde vertraglich besiegelt, dass der ÖSV Trainingsunterstützung für Aktive, Ausbildung von Trainern und Transfer von Know-how einbringen wird. Als Stammgast in Beijing gilt mittlerweile Land- und Forstwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, der ebenfalls weitere Kooperationen einfädelte. Weitere Schwerpunktthemen sind für Glatz auch im kommenden Jahr die Seidenstraßeninitiative beziehungsweise Drittmarktkooperationen (so etwa die Wirtschaftsmission „Silk Road Exploration") sowie Technologiekooperationen (Umwelttechnik, Materialien, Life Science). 

Traditionell ist für Österreich der Bereich der Kultur wichtig - und auch hier gab es für 2016 Erfreuliches zu berichten, wie Arnold Obermayr, der Leiter des Österreichischen Kulturforums Peking, anmerkt: „Auch im Jahr 2016 kann das KF Peking auf erfolgreiche Kooperationen mit vielen talentierten Künstlern, Schriftstellern und Musikern zurückblicken. Neben zahlreichen anderen Projekten möchten wir nur einige hervorheben, so beispielsweise die zwei Soloaustellungen („The space between the apple and the plate", „The distant shore") von der renommierten Künstlerin Bianca Regl, die seit 2009 aktiv in China die österreichische Künstlerszene repräsentiert und auch regsam mit lokalen Künstlern kooperiert. Zum anderen eine Gruppenausstellung mit dem österreichischen Künstler Josef Rameseder und den zwei berühmten chinesischen Gegenwartskünstlern Feng Lianghong und Liang Shaoji im renommierten Times Art Museum." 

Ein ganz spezielles Highlight konnte zudem im Bereich der Literatur verzeichnet werden: „Ein großes Zeichen für die deutsch-chinesische Literatur stellte das Peter Handke-Symposium dar, das mit Hilfe der Germanistikabteilung der Beijing Foreign University ins Leben gerufen wurde. Dabei wurde die Übersetzung von Handke-Romanen ins Chinesische und die Handke-Forschung in China diskutiert. Anschließend gab es einen Vortrag Peter Handkes und eine Diskussion mit dem berühmten Schriftsteller und den zahlreichen Besuchern." Die 2016 begonnene Schwerpunktsetzung bei Online-Aktivitäten (Weibo, WeChat, Austria Kanal) und die Präsentation Österreichs im virtuellen Raum soll auch 2017 fortgesetzt werden. 

Doch nicht nur das Resümee für das abgelaufene Jahr fällt für Botschafterin Giner-Reichl zufriedenstellend aus - sie blickt bereits mit Optimismus dem kommenden Jahr 2017 entgegen: „China ist inzwischen unser fünftwichtigster Handelspartner. Das ist eine gute Basis für den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit. Das bilaterale Handelsvolumen von derzeit elf Milliarden Euro kann sich durchaus sehen lassen. Die österreichischen Unternehmen, die in China aktiv sind, schätzen durchweg die Geschäftsmöglichkeiten positiv ein, wie auch die jüngste Umfrage der österreichischen Handelskammer in China wieder gezeigt hat. Interessant ist, dass die Bewertung der Chancen in China von unseren Unternehmen besser ausfällt als die gesamt-europäische, die von der Europäischen Handelskammer in China erhoben wird. Das zeigt: Österreichs Unternehmen sind hier gut positioniert." 

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