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Freihandelszonen sollen Vorreiterrolle für Chinas Wirtschaft der Zukunft spielen
  ·   2016-02-23  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Freihandelszonen;Wirtschaft
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Von politischen Treffen auf Provinzebene im Vorfeld der jährlichen Tagung des Nationalen Volkskongresses im März ist die Nachricht durchgesickert, dass die Gründung lokaler Freihandelszonen die nächste Phase der Entwicklung des Landes einläuten soll. 

Lokalregierungen sollen in eine neue Wettbewerbsrunde eintreten, um von der Zentralregierung die Bewilligung für Freihandelszonen zu erhalten und zu zeigen, wer sie am erfolgreichsten betreiben kann.

Nach Angaben von Handelsfunktionären wird sich der Wettbewerb wahrscheinlich über den Zeitraum des 13. Fünfjahresplans (2016-2020) erstrecken.

Freihandelszonen, auch zollfreie Zonen genannt, sind Gebiete, innerhalb derer Waren importiert, verarbeitet und exportiert werden können, ohne dass sie Zollkontrollen durchlaufen müssen. Ausländische Investoren können dort Standorte in Branchen einrichten, die im Rest des Landes Beschränkungen unterliegen.

Freihandelszonen sollen ausländischen Unternehmen einen größeren Marktzugang und Komfort bieten, um in China zu expandieren und chinesischen Unternehmen ermöglichen, Geld durch diverse Dienstleistungen, Finanzoperationen und Produktion ins Ausland zu verlagern.

Freihandelszonen könnten ausländischen Unternehmen aus Industrieländern dabei helfen, zügig Brückenköpfe in wichtigen Dienstleistungsbereichen wie Gesundheit und Bildung einzurichten, erklärte Liu Chenyang, Wissenschaftler am APEC-Studienzentrum der Nankai-Universität in Tianjin.

Nicht weniger als 20 von 31 Provinzen, Städten und autonomen Gebieten in Festlandchina haben entweder Pläne erstellt oder Vorschläge bei der Zentralregierung eingereicht, um Freihandelszonen zu gründen.

Die Provinzen Liaoning, Henan und Hainan sowie das Autonome Gebiet Ningxia der Hui-Nationalität haben Konzepte für lokale Freihandelszonen offiziell in ihre Pläne für 2016 integriert.

Die Chancen dafür, dass diese Provinzen von der Zentralregierung grünes Licht erhalten, stehen nach Ansicht von Entwicklungsexperten und Funktionären offenbar gut. Eine neue Reihe von Freihandelszonen soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte zum Abschluss gebracht werden, auch wenn nicht alle Provinzen zufriedengestellt sein werden.

Zurzeit gibt es vier Freihandelszonen in China, sie befinden sich alle an der Küste. Die erste wurde als Pilotprojekt im August 2013 in Shanghai eingerichtet, im April folgten drei weitere in Tianjin, Fujian und Guangdong.

Im Dezember veröffentlichte der Staatsrat die “Meinungen über die Beschleunigung der Umsetzung der Freihandelszonenstrategie” und versprach darin die Errichtung weiterer Freihandelszonen.

Die neuen Freihandelszonen werden wahrscheinlich die Priorität auf Gebiete im Landesinneren legen, die bei den Initiativen “Ein Gürtel, eine Straße” eine wichtige Rolle spielen und Verbindungen zu Ländern Eurasiens herstellen.

Die neuen Freihandelszonen sollen außerdem Chinas Wettbewerbsfähigkeit in der Asien-Pazifik-Region stärken, erklärte Tang Wenhong, Generaldirektor der Abteilung zur Verwaltung von Auslandsinvestitionen beim Handelsministerium.

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