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Wie China das Leben auf dem „Dach der Welt“ verbessert hat

Oliver Eschke  ·   2025-04-03  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Weißbuch;Xizang
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Am vergangenen Freitag veröffentlichte das Presseamt des chinesischen Staatsrats das Weißbuch Entwicklung und Fortschritt der Menschenrechte in Xizang im neuen Zeitalter“. Das Dokument zeigt auf, wie sehr sich das Leben der Menschen in der südwestchinesischen Hochland-Region verbessert hat. 

Im Jahr 2012 lebten noch etwa 600.000 Menschen im südwestchinesischen Autonomen Gebiet Xizang in extremer Armut, was einem Anteil von 26 Prozent der dortigen Bevölkerung entsprach. Durch gezielte Maßnahmen der chinesischen Regierung konnte diese Zahl bis Ende 2019 auf null reduziert werden. Diese Tatsache allein verdeutlicht, wie erfolgreich die Politik der Kommunistischen Partei (KP) Chinas das Lebensniveau der Chinesen in dieser Region verbessert hat. Dies erfolgte unter anderem im Rahmen der 1999 ins Leben gerufenen Strategie der groß angelegten Erschließung der westlichen Gebiete.

In dem am 28. März gleichzeitig auf Chinesisch, Englisch und Tibetisch veröffentlichten Dokument Entwicklung und Fortschritt der Menschenrechte in Xizang im neuen Zeitalter“ zeigt das Presseamt des Staatsrats anhand ausgewählter Indikatoren eindrucksvoll auf, wie effektiv der Lebensstandard erhöht wurde und gleichzeitig die Menschenrechte der dortigen Einwohner geschützt wurden. Wenn man den Zeithorizont noch weiter ausdehnt, werden die Erfolge in Xizang noch deutlicher: Betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dort im Jahr 1951 noch etwa 0,13 Milliarden Yuan, so überstieg es 2021 die Grenze von 200 Milliarden Yuan. Seit Jahren gehört Xizang zu den am schnellsten wachsenden Regionen auf Provinzebene in ganz China, 2023 betrug das BIP-Wachstum 9,5 Prozent (239 Milliarden Yuan) – im Vergleich zu 5 Prozent im nationalen Durchschnitt. Besonders beindruckend ist das Wachstum in den vergangenen 30 Jahren, denn 1995 betrug das BIP noch 5,61 Milliarden Yuan im Jahr.

Nicht nur Wirtschaft 

Dieser beeindruckende wirtschaftliche Aufschwung allein belegt bereits ausreichend, wie sich die Situation in Xizang verbessert hat. Doch zu einem höheren Lebensniveau gehören natürlich auch zahlreiche weitere Aspekte, in denen ebenso erstaunliche Verbesserungen erzielt werden konnten. Durch die kontinuierlich besser werdende Gesundheitsversorgung konnte etwa die durchschnittliche Lebenserwartung von 35,5 (1951) auf 72,19 Jahre (2021) gesteigert werden. Seit 2006 ist das ehemals schwer zugängliche „Dach der Welt“ über die Qinghai-Xizang-Eisenbahn an Chinas nationales Eisenbahnnetz angebunden, sodass die Einwohner bequem in andere Landesteile gelangen können. Angesichts der geografischen Abgeschiedenheit und der empfindlichen Umwelt sind dies beachtliche Fortschritte, die nur durch sorgfältige Planungen realisiert werden konnten, um sowohl das ökologische Gleichgewicht als auch das kulturelle Erbe zu bewahren.

Um neben diesen materialistischen Verbesserungen auch die persönlichen Rechte und Fähigkeiten der Menschen zu verbessern, wurden in den vergangenen Jahrzehnten moderne Schulen gebaut, die Schulpflicht eingeführt und Stipendien für lokale Schüler und Studierende bereitgestellt. Dank dieser Maßnahmen konnte die Analphabetenrate stark gesenkt werden, und immer mehr Einwohner haben Zugang zu höherer Bildung. Im Rahmen des seit 1985 betriebenen „Sanbao“ wird zudem eine dreifach-gebührenfreie Politik verfolgt: Damit werden für schulpflichtige Kinder der Landwirte und Viehhirten keine Gebühren auf Essen, Wohnen und Unterricht erhoben.

Zudem wird in den Schulen sowohl Tibetisch als auch Chinesisch unterrichtet, was die kulturelle Identität bewahrt und gleichzeitig die Integration in die moderne Gesellschaft fördert. Auch in Medien und Behörden wird die tibetische Sprache regelmäßig verwendet und die Regierung unterstützt die Veröffentlichung von Büchern, Zeitungen und Fernsehprogrammen in Tibetisch, um die Sprache lebendig zu halten. Im Bereich der Religion wurden zahlreiche Klöster restauriert, wie zum Beispiel 2021 das Norbulingka, und der Staat unterstützt aktiv die Ausbildung von Mönchen und Nonnen und gewährleistet, dass religiöse Stätten ordnungsgemäß genutzt werden können.

Die Praxis hat bewiesen, dass es ohne die KP Chinas kein neues China und kein neues Xizang geben würde“, betonte Xi Jinping 2021, als er als erster Präsident und Parteichef vor Ort an den Feierlichkeiten zum Jubiläum der friedlichen Befreiung Xizangs teilnahm. Die oben genannten Fakten und Tatsachen machen deutlich, wie Recht er mit dieser Aussage hat. Mithilfe des menschenzentrierten Ansatzes ist es der KP Chinas gelungen, das Leben der Menschen in Xizang qualitativ zu verbessern und gleichzeitig ihr kulturelles und religiöses Erbe zu bewahren: Ein Paradebeispiel für gelungene Entwicklungspolitik!

Die Meinung des Autors spiegelt die Position unserer Webseite nicht notwendigerweise wider. 

 

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