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Größte Gaming-Messe gibt Einblick in Chinas Spielemarkt

  ·   2018-08-07  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Messe;Tencent
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 Am vergangenen Freitag startete in Shanghai die ChinaJoy, Asiens größte Messe für digitales Entertainment. Vier Tage lang strömten zahllose Fans in die Stadt und Spielehersteller hofften mithilfe von Actionfiguren, Trailern und Spielepanels auf ein lukratives Geschäft. 


Die ChinaJoy begann im Jahr 2003 als kleines Event, doch mittlerweile konnte die Veranstaltung Menschen auf der ganzen Welt begeistern. In nur drei Tagen kamen mehr als 342.700 Besucher und nicht weniger als 4000 neue Spiele wurden präsentiert.

Auch die sengende Hitze konnte den Fans aus aller Welt nichts anhaben. Der 27-jährige Tanaka Haroto, ein Spieledesigner aus Japan, sagte der People’s Daily, die Messe diene als Gradmesser für die Branche, aber auch als Treffpunkt für Spielefans aus der ganzen Welt.

„Es gibt mehr als 600 Millionen Spieleliebhaber in China, und die Spiele, die hier produziert werden, konnten sich in den vergangenen Jahren international durchsetzen. Es ist ein großes Vergnügen, dem zukünftigen Spielegiganten beim Aufstieg zuzusehen“, sagte er.

Bekannte Spieleentwickler wie Tencent, Blizzard, Ubisoft und Sony nutzten ebenfalls die Gelegenheit, ihre neuesten Produkte und Accessoires vorzustellen. Glaubt man den Statistiken, könnte das Event in diesem Jahr ein Handelsvolumen von 475 Millionen US-Dollar erzeugen.

In China gibt es mittlerweile rund 600 Millionen passionierte Gamer. 25 Prozent des weltweiten Umsatzes werden im Land generiert. Damit hat das Land Amerika bereits weit hinter sich gelassen. „Der chinesische Markt ist eine große Chance für Unternehmen wie das Unsere“, sagte Michael Burk, PR-Direktor von Ubisoft, der People’s Daily.

Spielebranche schafft immer mehr Jobs 

Für das gastgebende Shanghai hat die ChinaJoy zahlreiche Chancen gebracht. Nach Statistiken der Lokalregierung entstehen in der Stadt mindestens fünf bis sieben Unternehmen pro Jahr, die sich auf Online-Gaming spezialisieren und damit 1,5 Milliarden Yuan Umsatz pro Jahr generieren. Im Jahr 2030 soll die Branche 18 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt Shanghais beitragen.

Die chinesische Regierung hat das enorme Potenzial bereits erkannt und mit einer Reihe von Förderungsmaßnahmen begonnen. Dazu zählen eine weitere Stärkung geistiger Eigentumsrechte, ein erleichterter Marktzugang für ausländische Hersteller und eine gezielte Förderung von chinesischen Unternehmen, wie aus einem Papier hervorgeht, das vom Chinesischen Komitee für Spieleherausgeber veröffentlicht wurde.

„Der Aufstieg der Spieleindustrie in China ist bemerkenswert. Zum Beispiel ist Tencent schon die zweitgrößte Spielefirma der Welt. Bei jedem Computerspiel ist es sehr wahrscheinlich, dass es von chinesischen Firmen designt oder entwickelt wurde “, sagte Tanaka.

Chinesische Tech-Giganten nehmen schon den globalen Spielemarkt in den Blick. Chinas Online-Spiele machten auf ausländischen Märkten im vergangenen Jahr einen Umsatz von mindestens 8,2 Milliarden US-Dollar aus, ein Anstieg von 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Land ist auch bereits ein wichtiger Exporteur. Nach einem Bericht der Staatlichen Behörde für Rundfunk und Fernsehen sind chinesische Spiele unter den beliebtesten in Japan, Südkorea und Südostasien.

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