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Aus Yiwu in die ganze Welt

  ·   2019-11-15  ·  Quelle:German.people.cn
Stichwörter: Yiwu
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Mit einem kleinen Trinkhalm, dessen Gewinn nur 0.0008 Yuan (0.0001 Euro) beträgt, wird in China ein jährlicher Produktionswert von 200 Millionen Yuan (26 Millionen Euro) generiert. Auch Regenschirme "Made in China" werden weltweit verkauft, und in China hergestellte russische Matroschkapuppen werden sogar nach Russland selbst exportiert.

Aus Yiwu, einer kleinen Stadt in der südostchinesischen Provinz Zhejiang, werden jedes Jahr über 2,1 Millionen Arten von Produkten in 200 Länder und Regionen auf der Welt exportiert.

Die meisten aus Yiwu verkauften und exportierten Matroschkapuppen werden in dem kleinen Dorf Yimianpo in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang produziert. Die jährliche Produktion in dem Dorf beträgt 10 Millionen Stück im Wert von 200 Millionen Yuan (26 Millionen Euro), was 90 Prozent des Marktanteils in China ausmacht.

In China gibt es zahlreiche kleine Dörfer und Gemeinden wie Yimianpo, die sich auf die Produktion von Kleinwaren spezialisieren. Ein Dorf namens Yuanbao in der Provinz Heilongjiang produziert jährlich 1,8 Milliarden Bleistifte und in Xingcheng in der Provinz Liaoning werden 220 Millionen Badehosen und -anzüge hergestellt. Jeweils 70 Prozent der Socken und der Metallrohre des chinesischen Markts werden in Zhuji in der Provinz Zhejiang hergestellt. Drei von fünf Gitarren und vier von fünf Ukulelen der Welt kommen aus Huizhou der Provinz Guangdong.

In Yiwu befinden sich derzeit 13 nationale Industriebasen, eine nationale Entwicklungszone, ein Industriecluster auf Provinzebene sowie ein Industriepark auf Provinzebene. Über 26.700 Unternehmen für Textilien, Schmuckwaren, Handwerksartikel, Spielzeuge usw. sind hier ansässig.

In den letzten Jahren hat die Regierung Unternehmen zum Export von „Made in China“-Produkten ermutigt und sie dabei aktiv unterstützt. Am 8. November 2014 fuhr der erste „Yixinou“-Güterzug mit 82 TEU-Containern von Yiwu aus nach Europa. Bis heute sind bereits 900 Züge zwischen den beiden Seiten verkehrt, mit denen 2.000 Arten von Produkten aus acht chinesischen Provinzen in 37 Länder und Regionen in Eurasien geliefert wurden. Der Umsatz des Internethandels 2018 in Yiwu betrug 236,8 Milliarden Yuan (30,7 Milliarden Euro). Das Exportvolumen machte 50 Prozent des Kleinhandelsumsatzes aus. Am 9. Oktober 2019 wurde der erste auf China-Europa-Güterzug mit Produkten des E-Commerce zwischen Yiwu und Liège in Betrieb genommen.

Chinas Staatspräsident Xi Jinping wies darauf hin, dass die Umwandelung von „Made in China“ zu „Innovation in China“, von „China-Speed“ zu „China-Qualität“ und von „China-Produkt“ zu „China-Marke“ vorantrieben werden solle. Yiwu hat vor, die „Belt and Road“-Initiative zu nutzen, um mehr Produkte der chinesischen Marke ins Ausland zu exportieren.

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