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Weniger Arbeitslose, mehr Jobs

  ·   2018-07-25  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Arbeitslosenquote;Beschäftigung
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Die Arbeitslosenquote in Chinas Städten ist im Juni auf 3,83 Prozent gefallen - den niedrigsten Wert seit 2002. Dies gab das chinesische Ministerium für Personalangelegenheiten am Montag bekannt. Die Beschäftigungsstruktur des Landes hat sich ebenfalls verbessert.


Arbeitssuchende tauschen am 15. Juli auf einer Jobmesse in Dongying in der Provinz Shandong Stelleninformationen aus. 

Beamte und Fachleute schrieben die Entwicklung dem kontinuierlichen wirtschaftlichen Aufschwung und den besser ausgebildeten Arbeitskräften zu.

"In der ersten Jahreshälfte wurden 7,52 Millionen neue Stellen in den Städten angeboten. Dies sind 170.000 mehr als vor einem Jahr", sagte Lu Aihong. Er ist Sprecher des Ministeriums für Personal und Soziale Sicherheit.

Lu sagte, das Verhältnis von Stellen zu Arbeitssuchenden betrage 1,23 zu eins. Dies sei ein Anstieg um 0,12 Stellen pro Arbeitskraft im Vergleich zum selben Zeitraum des letzten Jahres.

"Das heißt, das Stellenangebot übersteigt auch weiterhin die Zahl der Stellensuchenden", sagte er.

Yang Yiyong ist Direktor des Instituts für Gesellschaftsentwicklung. Dieses ist Teil der Staatlichen Entwicklungs- und Reform-Kommission. Er sagte, die positive Beschäftigungssituation über fast zwei Jahrzehnte hinweg sei das Ergebnis starken Wirtschaftswachstums.

"Stärkeres Wirtschaftswachstum heißt mehr Geschäft und mehr Aufträge für Unternehmen. Dies erfordert mehr Fabriken und Maschinen, um die Arbeit zu erledigen. Das wiederum führt natürlich zu einer größeren Nachfrage nach Mitarbeitern, um den Job zu erledigen", sagte er.

Lu sagte, die Beschäftigungsstruktur werde durch mehr Jobs in Tertiärindustrien weiterhin optimiert. 2017 machten gemäß dem Ministerium Personen, die in Tertiärindustrien beschäftigt waren, 44,9 Prozent der Beschäftigten aus. 2010 hatte der Wert 34,6 Prozent betragen.

Yang sagte, in den zurückliegenden Jahrzehnten hätten mehr Personen eine höhere Ausbildung erhalten. Dadurch habe sich die Qualität der Arbeitskräfte des Landes offensichtlich verbessert. Aufgrund dessen seien mehr Menschen für Arbeiten in Tertiärindustrien qualifiziert.

"Jetzt gibt es aber aufgrund der alternden Bevölkerung eine wachsende Zahl über Sechzigjähriger im Ruhestand. Das könnte zu einem Arbeitskräftemangel führen", sagte er.

Um dem steigenden Bedarf an Pensionen nachzukommen, investiert das Ministerium Pensionsgelder in Aktienfonds, Bankeinlagen und staatlich gesicherte Wertpapiere wie Anleihen.

"Bis Ende Juni haben 14 Provinzgebiete den Fonds des Staatlichen Rates für Soziale Sicherheit beauftragt, das Pensionsvermögen von 585 Milliarden Yuan (73,6 Milliarden Euro) zu verwalten", sagte Lu. "372 Milliarden Yuan (46,8 Milliarden Euro) davon sind investiert. Die Rendite hat im letzten Jahr 5,23 Prozent betragen."

Chinas Arbeitsgesetze schreiben vor, dass Unternehmen den Großteil der Beiträge für fünf Arten von Sozialversicherung für Angestellte übernehmen müssen. Dazu zählen Versicherungen für Verletzungen, medizinische Versorgung und Ausstattung. Arbeiter zahlen nur einen kleinen Betrag.

Laut dem Ministerium können die Investitionen die Finanzierungsquellen ausweiten und die finanzielle Last der Unternehmen und Regierungen verringern, während die Bevölkerung altert. Das Ministerium sagte zu, die Zahlungsfähigkeit des Fonds für Soziale Sicherheit zu garantieren.

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