09-04-2010 Beijing Rundschau
China kritisiert EU wegen Verlängerung des Anti-Dumping-Gesetzes gegen Schuhe aus China

China bezeichnete am 9. April das Anti-Dumping-Gesetz der EU als diskriminierend. Die Anti-Dumping-Maßnahmen der EU gegen chinesische Lederschuhe seien ungerechtfertigt und nicht transparent. Zudem würden sie gegen die Vorschriften der WTO verstoßen und den legitimen Rechten der chinesischen Unternehmen schaden, so ein Beamter des chinesischen Handelsministeriums.

Der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge begann eine WTO-Expertengruppe auf Verlangen der chinesischen Regierung am 8. April ein Schlichtungsverfahren, um den Handelsstreit zwischen China und der EU beizulegen.

Das chinesische Handelsministerium wies darauf hin, dass die EU ihre Schuhindustrie vierzehn Jahre lang mit handelsprotektionistischen Maßnahmen geschützt habe. Ihrer Schuhindustrie sei bisher kein Schaden entstanden. Die Verlängerung der Antidumping-Maßnahmen gegenüber China komme der Schuhindustrie der EU nicht zugute, sondern schade lediglich den Interessen europäischer Konsumenten, so das chinesische Handelsministerium.

 
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