15-03-2010 Beijing Rundschau
Wen Jiabao fordert mehr Engagement für die Schwachen der Gesellschaft

Man soll bei der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung den armen und schwachen Bevölkerungsgruppen mehr Aufmerksamkeit schenken. Nur so könne Fairness und Gerechtigkeit in einer Gesellschaft erreicht werden. Dies sagte der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao am 14. März auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die dritte Jahrestagung des 11. Nationalen Volkskongresses. Dabei räumte er ein, dass es in China nach wie vor Ungerechtigkeiten und Chancenungleichheit gebe, zum Beispiel bei der Einkommensverteilung oder im juristischen Bereich.

Derzeit konzentriere sich China auf die Reform des wirtschaftlichen und politischen Systems, so Wen Jiabao. Ziel sei es, die Entwicklung der Produktivkräfte zu fördern und eine faire und gerechte Gesellschaft zu verwirklichen. Zugleich solle gewährleistet werden, dass jeder Einzelne die Chance auf eine freie und umfassende Entwicklung seiner Persönlichkeit bekomme.

 
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