02-09-2009 Quelle: Radio China International
China startet Sonderaktion gegen Berufskrankheiten

China will verstärkt gegen Berufskrankheiten zu Felde ziehen. In Beijing starteten am 2. September gleich mehrere chinesische Regierungsbehörden eine Sonderaktion, deren Ziel die Ausarbeitung neuer Vorschriften zur Behandlung giftiger Stoffe und die Eindämmung von Staubentwicklung am Arbeitsplatz ist.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl von berufsbedingten Erkrankungen in China gestiegen. Dabei gehört die so genannte Staublunge zu den am häufigsten auftretenden Berufskrankheiten. Die Staublunge mache etwa 80 Prozent aller berufsbedingten Erkrankungen aus. Bisher sind 440 000 Krankheitsfälle in China registriert worden. Experten halten diese Ziffer aber nur für die Spitze des Eisbergs, denn in vielen mittelständischen Unternehmen werden fast nie Gesundheitsuntersuchungen durchgeführt. Sie gehen vielmehr davon aus, dass die reale Zahl der Fälle von Staublunge in China bei einer Million liegt.

 
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