16-07-2009 Beijing Rundschau 7,9% Wachstum des Brutto-Inlandsprodukt Chinas im zweiten Quartal
![]() Das Brutto-Inlandsprodukt Chinas ist im zweiten Quartal um 7,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gewachsen. Der Wert liegt um 1,8 Prozentpunkte höher als im ersten Quartal. Nach Angaben des Sprechers des staatlichen Statistikamts, Li Xiaochao, handelt es sich um den Wendepunkt der seit sieben Quartalen in Folge abgeschwächten Wachstumsrate. In den ersten sechs Monaten ist die chinesische Wirtschaft im Durchschnitt um 7,1 Prozent gewachsen. Gleichzeitig wies der Sprecher aber darauf hin, dass die Grundlage für eine allgemeine Wiederbelebung der Wirtschaft noch nicht stabil sei. Es gäbe nach wie vor zahlreiche Unsicherheitsfaktoren. Dabei nannte er den geschrumpften Export Chinas als das größte Problem. In der ersten Jahreshälfte hat sich der Export um 21,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verringert. Dieser drastische Rückgang sei alarmierend und ein Zeichen dafür, dass die Rezession der Weltwirtschaft noch nicht den Tiefpunkt erreicht habe, so der Sprecher.
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