20-10-2008 Beijing Rundschau Neue Vorschriften für ausländische Journalisten im Zeichen der Öffnungspolitik
![]() Der Leiter des Pressebüros beim chinesischen Staatsrat, Wang Cheng, hat am 18. Oktober auf der Gründungsversammlung des „Israel Epstein - Forschungszentrums" in der Tsinghua-Universität gesagt, die neuen Vorschriften für ausländische Medien und Korrespondenten in China zeigten, dass China unbeirrt am Prinzip der „Öffnung nach Außen" festhalte. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat am 17. Oktober mit einer Verordnung des Staatsrats die neuen Richtlinien für Medienpolitik und Korrespondenten in China veröffentlicht. Demnach dürfen Auslandskorrespondenten in China nun auch ohne Begleitung und Anmeldung Interviews führen. Außerdem können sich ausländische Journalisten frei in geöffneten Regionen bewegen und dort ihre Recherchen durchführen, ohne sich bei den lokalen Behörden anmelden zu müssen. Der Leiter der Presseabteilung beim chinesischen Außenministerium, Liu Jianchao, hat am Abend des 17. Oktober auf einer Pressekonferenz die neuen Vorschriften vorgestellt. Liu Jianchao betonte, die chinesische Regierung lade ausländische Korrespondenten dazu ein, nach China zur Berichterstattung zu kommen und werde ihnen weiterhin entsprechende Arbeitsbedingungen ermöglichen und Dienstleistungen anbieten. Liu sagte, China hoffe, dass die ausländischen Journalisten die chinesischen Gesetze, rechtlichen Bestimmungen und Vorschriften einhalten und objektiv und unparteiisch über China berichten. Zudem hoffe die chinesische Seite, dass die ausländischen Korrespondenten zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Chinesen und Ausländern beitragen könnten, sagte Liu. Die neuen Vorschriften für ausländische Medien und Korrespondenten in China sind am 17. Oktober in Kraft getreten.
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