19-05-2010
Kultur und Kunst
Präsident des Goethe Instituts in Beijing
von Hannah Synycia

Seitdem die Mittelschule am Pasch-Projekt teilnimmt, gibt es für die Schüler neben guten Noten einen zusätzlichen Anreiz im Deutschunterricht gut aufzupassen – die Besten dürfen in ein mehrwöchiges Sommercamp nach Deutschland. Dort treffen sie mit Jugendlichen aus aller Welt zusammen und bekommen Intensivkurse in Deutsch. „So entsteht ein richtiges kleines Schuluniversum in dem die Jugendlichen hautnah erfahren, dass eine neue Sprache  nicht nur ein Werkzeug ist, sondern der Zugang zu einer neuen Welt.", erklärte Lehmann den Gedanken der Sommercamps. Im letzten Jahr konnten bereits mehrere Schüler der Mittelschule an solch einem Camp im nordrhein-westfälischen Varenholz teilnehmen. „Es war eine tolle Erfahrung und ich konnte mein Deutsch enorm verbessern. Außerdem habe ich viel über die deutsche Kultur gelernt, was mir den Zugang zur Sprache erleichtert.", berichtete eine der Stipendiatinnen. 

Die stimulierenden Effekte von Pasch sind an der Mittelschule deutlich spürbar. So zog die Direktorin Liu Pengzhi der Mittelschule zum Abschluss des Lehmann-Besuchs ein durchgehend positives Fazit: „Pasch hat auf unser Fremdsprachenangebot wie ein Katalysator gewirkt und das Interesse an der deutschen Sprache verstärkt. Ich wünsche mir, dass die Schüler vom Deutschangebot des Goethe Instituts viel lernen können und bin mir sicher, dass die Mittelschule Partner der Zukunft wird."

 

 

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