25-08-2010
Heute vor vielen Jahren
September 2000: 20 erfolgreiche Jahre in Shenzhen

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre begann China, sich nach außen zu öffnen. Am 26. August 1980 genehmigte der Ständige Ausschuß des Nationalen Volkskongresses die Gründung der Wirtschaftssonderzonen Shenzhen, Zhuhai und Shantou. Damit begann ein großes, epochemachendes Projekt, das eine großartige Pionierleistung und einen historisch bedeutsamen Sprung beim Aufbau des Sozialismus in China darstellt. Es liegt den Wirtschaftssonderzonen als einem Versuchsgelände für die Reform Chinas und einem Fenster der Öffnung nach außen ob, den anderen Gebieten des Landes ein Beispiel zu geben und sie zur Nachfolge zu motivieren.

In diesem Jahr jährte sich die Gründung der Wirtschaftssonderzone Shenzhen zum 20. Male. In den letzten 20 Jahren hat sich Shenzhen von einer kleinen Stadt mit weniger als 30 000 Einwohnern zu einer relativ modernen Stadt mit einer Fläche von 2020 km2 und einer Bevölkerung von 4 Mio. Menschen gewandelt.

Spitzenstellung hinsichtlich der umfassenden wirtschaftlichen Stärke

Laut dem Bürgermeister Shenzhens, Yu Youjun, nimmt die Stadt hinsichtlich der umfassenden wirtschaftlichen Stärke unter den großen und mittelgroßen Städten des ganzen Landes eine Spitzenstellung ein. Von 1980 bis 1999 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Stadt jährlich um 31,2%, die Finanzeinnahmen im Rahmen des lokalen Budgets nahmen jährlich um 41,8% zu. 1999 betrug das BIP von Shenzhen 143,6 Mrd. Yuan, pro Kopf 35 908 Yuan (ca. 4300 US$), der Bruttoproduktionswert der Industrie 202,5 Mrd. Yuan und die Finanzeinnahmen im Rahmen des lokalen Budgets 18,5 Mrd. Yuan. Damit rangierte Shenzhen unter den großen und mittelgroßen Städten des Landes an 6., 1., 4. bzw. 3. Stelle. In der ersten Hälfte dieses Jahres entwickelte sich die Wirtschaft von Shenzhen weiter schnell. Sein BIP belief sich auf 69,8 Mrd. Yuan, ein Anstieg um 14,2% gegenüber dem gleichen Zeitraum letzten Jahres, das Exportvolumen auf 15,51 Mrd. US$, eine Zunahme um 26%, und die Investition in Anlagevermögen auf 23,69 Mrd. Yuan, ein Zuwachs um 13,8%.

Während der raschen Vergrößerung des gesamten Angebots und der gesamten Nachfrage verbessert sich die Wirtschaftsstruktur ständig. Das Verhältnis zwischen dem primären, dem sekundären und dem tertiären Sektor der Volkswirtschaft ist 1,2:50,5:48,3. Damit entwickelt sich Shenzhen in Richtung auf die Wirtschaftsstruktur einer modernen Stadt der entwickelten Länder. Drei Stützindustrien - die High-Tech-Industrie, das moderne Bankwesen und die fortschrittliche Warenzirkulation - haben Gestalt angenommen. Ende 1999 betrug der Saldo der Renminbi-Spareinlagen in Geldinstituten der Stadt 255,9 Mrd. Yuan und der der Kredite 184,8 Mrd. Yuan. Hinsichtlich des Geschäftsvolumens der Geldinstitute, der Qualität ihrer Vermögen und ihrer Wirtschaftseffizienz stand Shenzhen ganz oben auf der Liste der großen und mittelgroßen Städte des Landes. Das Zentrum für die Warenzirkulation wurde beschleunigt aufgebaut. Das Umschlagsvolumen des Hafens betrug 46,63 Mio. t, 2,99 Mio. Standard-Container wurden auf- bzw. abgeladen. Damit rangierte Shenzhen landesweit an 2. Stelle und weltweit an 11. Stelle. Die Passagierkapazität des Flughafens betrug 5,25 Mio. Personen, womit Shenzhen landesweit den 4. Platz einnahm. In der Wirtschaft Shenzhens ist ein gesunder Kreislauf, in dem das gesamte Volumen, das Tempo, die Struktur und die Effizienz einander fördern, im großen und ganzen verwirklicht worden.

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