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Die Probleme ernst nehmen
Der Verantwortliche fuhr fort: Infolge der zehnjährigen Sabotage durch Lin Biao und die Viererbande seien in der Volkswirtschaft ernste Disproportionen entstanden. Es sei nicht zu erwarten, daß alles in einem Jahr in Ordnung gebracht werden könnte. Gegenwärtig bestünden in der Volkswirtschaft noch viele Probleme, die einer Lösung bedürften.
Erstens. Die Landwirtschaft bleibe weiterhin das schwache Kettenglied der Volkswirtschaft. Die Leicht- und Textilindustrie könne noch nicht die wachsenden Bedürfnisse des Volkes befriedigen; die Lage in der Brennstoff- und Energieversorgung, im Verkehr und Transport sei angespannt. In der nahen Zukunft müßten die politischen Richtlinien der Partei gegenüber den ländlichen Gebieten weiter in die Tat umgesetzt werden, um Land- und Forstwirtschaft, Viehzucht, Nebengewerbe und Fischerei allseitig zu entwickeln; es müsse weiter der Leicht-und Textilindustrie bei der Verteilung von Brennstoffen, Energie, Rohmaterialien, Geldmitteln und Devisen und beim Transport die Priorität eingeräumt und darüber hinaus gewährleistet werden, daß ihre Produktion beträchtlich steige; es sei notwendig, mit aller Kraft die Energieproduktion zu erhöhen und den Verbrauch zu senken sowie den Ausbau der Häfen und der schwachen Strecken der Eisenbahn zu verstärken.
Zweitens. Wir müßten uns bemühen, die wirtschaftlichen Ergebnisse unserer Arbeit zu verbessern. Gegenwärtig habe sich die Lage in der industriellen Produktion noch nicht von Grund auf gebessert. Die Lage sei immer noch gekennzeichnet durch großen Aufwand, hohe Selbstkosten, niedrige Qualität, große Verluste und geringe Gewinne. Einhundert Yuan industriellen Produktionswertes hätten 1979 nur 16,5 Yuan Gewinn und Steuern gegenübergestanden. Dies sei ein Drittel weniger als die 24,3 Yuan von 1966. Es beeinträchtige die Staatseinnahmen. Auf allen Gebieten müsse den wirtschaftlichen Resultaten Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es müßten mit minimalem Aufwand an Arbeitskräften, Materialien und Geldmitteln maximale wirtschaftliche Resultate erzielt werden. Es gelte, die Produktion nach den gesellschaftlichen Bedürfnissen zu organisieren und die Tendenz des einseitigen Strebens nach Produktionswert und -menge zu bekämpfen.
Drittens. Die Investbauprojekte seien noch zu zahlreich und der Rahmen überzogen. 1979 seien zwar die Kräfte darauf konzentriert worden, eine Anzahl von großen und mittelgroßen Projekten fertigzustellen und den Aufbau anderer einzustellen oder zu verschieben. Allerdings habe es am Jahresende 1979 noch 1187 Bauprojekte gegeben, die im Bau waren. Ferner sei die durchschnittliche Investition in jedes große oder mittelgroße Projekt um 31 Prozent gegenüber 1978 gestiegen und habe damit die finanziellen und materiellen Kapazitäten des Staates überschritten. Die in Betrieb genommenen großen und mittelgroßen Bauprojekte machten nur 9,7 Prozent der im Bau befindlichen derselben Art aus. Wenn keine entschiedenen Maßnahmen zur Überwindung dieser Situation ergriffen würden, werde nicht nur die Amortisation der Investbau-Investitionen gestört, sondern auch das Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung und die Regulierung der gesamten Volkswirtschaft beeinträchtigt.
Viertens. Der Lebensunterhalt eines Teils der Bauernschaft und Belegschaften sei nur schlecht gesichert. 1979 hätten die Einkommen der Bewohner in den entlegenen Grenzgebieten, Berggegenden und der Kommunemitglieder vieler Produktionsgruppen noch sehr niedrig gelegen, und das Familiennebengewerbe habe sich noch nicht gut entwickelt. Deshalb lebten diese Menschen ärmlich; ein Teil der Mitarbeiter in wissenschaftlichen Forschungsinstituten, im Bildungswesen und in Regierungsinstitutionen sowie medizinische Mitarbeiter, die keine oder wenig Prämien erhielten, seien ebenfalls nicht gut gestellt. Das reale Einkommen mancher von ihnen sei sogar etwas gesunken. Diese Probleme seien das Ergebnis mehrerer Jahre Mißwirtschaft und müßten auf der Grundlage der Entwicklung der Produktion aktiv und allmählich gelöst werden.
Darüber hinaus gebe es einige Gebiete und Einheiten, die eigenmächtig oder in versteckter Form die Preise erhöhten. Diese Erscheinung müsse beseitigt werden, um die Marktpreise im wesentlichen zu stabilisieren.
Der Verantwortliche schloß: Durch die gemeinsamen Anstrengungen des ganzen Volkes im vergangenen Jahr habe die Regulierungsarbeit in der Volkswirtschaft einen guten Anfang gehabt. (Quelle: Datenbank von Beijing Rundschau)
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