|
2. Die Wachstumsrate der Leichtindustrie sei größer gewesen als die der Schwerindustrie. 1979 sei der Produktionswert der Leichtindustrie des ganzen Landes um 9,6 Prozent gegenüber 1978 gestiegen, der der Schwerindustrie um 7,7 Prozent. Die Situation der letzten Jahre, in denen die Entwicklungsgeschwindigkeit der Schwerindustrie schneller war als die der Leichtindustrie, habe so geändert werden können. Der Anteil der Leichtindustrie an der Gesamtindustrie sei von 42,7 Prozent 1978 auf 43,1 Prozent gestiegen. Das schnelle Wachstum der Leichtindustrie habe günstige Bedingungen geschaffen für die Verbesserung des Lebensunterhalts, für die Stabilisierung der Märkte und die Steigerung der finanziellen Einnahmen.
3. Der Lebensstandard der Land- und Stadtbevölkerung habe sich schneller erhöht als die Zunahme der Investitionen für den Investbau. In den letzten Jahren sei die Akkumulationsrate zu hoch gewesen, was die Verbesserung des Lebensstandards beeinträchtigt habe. Im vorigen Jahr hätten Partei und Regierung deshalb eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Lebensbedingungen des Volkes zu verbessern. 1979 sei die Lohnsumme aller Arbeiter und Angestellten um 13,7 Prozent gegenüber 1978 gestiegen, die der Arbeiter und Angestellten in den volkseigenen Betrieben um 7,6 Prozent. Das Einkommen, das jeder Bauer vom Kollektiv erhalte, sei durchschnittlich um 12,7 Prozent gestiegen. All dies übertreffe die Investitionsrate des Investbaus (4,4 Prozent). 9,026 Millionen Jugendlichen und anderen Personen, die ohne Arbeit waren, sowie Universitäts-, Hoch- und Fachschul-Absolventen hätten im vorigen Jahr in verschiedenen Städten Arbeitsplätze beschafft werden können. Der Einzelhandelsumsatz in Stadt und Land sei um 14,7 Prozent im Vergleich zu 1978 gestiegen. Der Umsatz wichtiger Konsumgüter sei ebenfalls erheblich gestiegen. In den meisten Städten des Landes wurde Schweinefleisch frei verkauft, die Rationierung sei abgeschafft. Der Schweinefleischumsatz sei gegenüber 1978 um 25 Prozent gestiegen, Eier 54,5 Prozent, Baumwollstoff 3,6 Prozent, Nähmaschinen 22,8 Prozent. Die Menge der verkauften Fernseher und Kassettenrekorder habe verdoppelt bzw. verdreifacht werden können. Im Jahre 1979 seien in der Volksrepublik China die meisten Wohnhäuser seit ihrer Gründung gebaut worden. Die im vergangenen Jahr fertiggestellte Wohnfläche beliefe sich auf 62,56 Mio. m2, 66 Prozent mehr als 1978.
4. Wirtschaftliche Erfolge. Die Arbeitsproduktivität in den volkseigenen Industriebetrieben sei 1979 um 6,4 Prozent im Vergleich zu 1978 gestiegen. Dabei sei die Erhöhung des Produktionswertes zu 62 Prozent durch eine Steigerung der Arbeitsproduktivität erzielt worden. Die bisher vorherrschende Situation, daß die Produktion hauptsächlich durch die Vergrößerung der Belegschaften gestiegen sei, begänne sich so zu ändern. Die Qualität vieler Industrieprodukte habe gleichzeitig verbessert werden können. Nach Statistiken aus den sieben Bereichen Metall-, Kohle-, Erdöl-, Bau-, Leicht-, Textil- und chemische Industrie sei 1976 von 30 Qualitätsnormen nur bei einer der höchste Stand erreicht, 1979 jedoch bei 18 Normen der bisher beste Stand erreicht oder sogar überschritten worden. Der Materialverbrauch habe gesenkt werden können; z.B. habe die Standardbrennstoff-Menge, die für die Herstellung von Industrieerzeugnissen im Wert von 10 000 Yuan verbraucht werde, 1979 um 5,1 Prozent reduziert werden können. Die Zahl der staatlichen Industrieunternehmen, die mit Verlust arbeiteten, sei verringert worden, und der Verlust habe 1979 um 15 Prozent unter dem von 1978 gelegen.
|